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Herzogin Meghan: Emotionaler Abschied von ihren Mitarbeitern

Herzogin Meghan: Emotionaler Abschied von ihren Mitarbeitern
© TOLGA AKMEN / Getty Images
Man könnte annehmen, dass insbesondere Herzogin Meghan erleichtert sei, England den Rücken zukehren und endlich mit dem neuen Leben in Kanada ohne royale Pflichten zu beginnen. Aber weit gefehlt: Bei ihrem Abschied soll mindestens eine Träne ihren sonst so strahlenden Blick getrübt haben. 

Herzogin Meghan, 38, kann endlich wieder ihren kleinen Sohn Archie, zehn Monate, in die Arme schließen. Nach dem Gottesdienst anläßlich des Commonwealth Days hat sich die Frau von Prinz Harry, 35, offenbar ziemlich rasch wieder auf den Weg nach Kanada gemacht, ihr neues Zuhause. Allerdings nicht, ohne sich von ihren ehemaligen Mitarbeitern zu verabschieden. Emotional sei das "last Good-Bye" gewesen, berichtet der "Daily Telegraph". Die Herzogin habe sogar "eine Träne vergossen", heißt es.    

Herzogin Meghan: Eine neue Ära beginnt

Es sein ein "bittersüßer" Abschied gewesen. Verständlich, immerhin haben die Mitarbeiter der Sussexes rund eineinhalb intensive Jahre im Dienste des Paares gestanden. Hochzeit, Schwangerschaft und Geburt von Baby Archie zählen sicherlich im Rückblick zu den Highlights der Zusammenarbeit. Jedoch haben Häme, scharfe Kritik und familiäre Krisenmomente sowohl Meghan und Harry als auch ihren Mitarbeitern das Leben wahrscheinlich nicht einfach gemacht.

Jetzt allerdings beginnt für alle Beteiligten eine neue Ära. Zwar muss Meghan noch eine Weile ohne ihren Mann auskommen, der sich in seiner Heimat strategisch für die Zukunft ausrichten möchte. Wie diese genau aussehen soll, ist bisher offiziell noch nicht verlautbart worden. Experten, wie der Hofberichterstatter Chris Ship allerdings, sagen dem Paar eine glänzende Zukunft voraus. Der Journalist rechnet damit, dass Meghan über ihre Erlebnisse als "Senior Royal" in einem Buch oder aber auch in einem großen Interview erzählen könnte.

Hofberichterstatter: Sussexes müssen ihren Bekanntheitsgrad nutzen

Ship ist davon überzeugt, dass ein Rückzug der Sussexes aus dem öffentlichen Leben ein großer Fehler sei. "Wenn sie all die Dinge erreichen wollen, die sie erreichen wollen, (...) müssen sie ihren derzeitigen hohen Bekanntheitsgrad ausnutzen", schreibt er in einer Geschichte für ITV News. Aktuell habe dieser einen Höhepunkt erreicht, aus gutem Grund: "Hier ist eine Amerikanerin, die innerhalb von weniger als zwei Jahren Teil der königlichen Familie wurde und dann beschlossen hat, sie zu verlassen." 

Das große Interesse an ihrer Person könnte insbesondere die Herzogin gewinnbringend für soziale Zwecke einsetzen, wie Chris Ship findet: "Denken Sie daran, was Meghan am vergangenen Wochenende anläßlich des Internationalen Frauentags an dieser Schule in Dagenham getan hat. Eine Schule der Vielfalt, in der die Schüler glauben sollen, dass ihr Hintergrund, ihr Geschlecht und ihre ethnische Zugehörigkeit kein Hindernis für die Erreichung ihrer Ziele darstellen." Die ehemals erfolgreiche Schauspielerin ("Suits") und Schwiegertochter des britischen Thronfolgers Prinz Charles, 71, jedenfalls ist der beeindruckende Beweis dafür, dass unabhängig von Geschlecht, Ethnie und gesellschaftlichem Stand alles möglich sein kann. 

Verwendete Quellen: Daily Telegraph, Daily Mail

Dieser Artikel ist ursprünglich auf Gala.de erschienen.


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