Herzogin Meghan: Queen Elizabeth und Prinz Charles wollen ihr helfen

Herzogin Meghan hat Probleme, sich in ihrem Leben als Mitglied der britischen Königsfamilie zurechtzufinden. Wie Prinz Charles und Queen Elizabeth ihr helfen.

Es sind überraschend ehrliche und überraschend ernüchternde Worte, die Herzogin Meghan, 38, in einem TV-Interview über das Leben als Ehefrau von Prinz Harry, 35, verlauten lässt:

Freunde hätten sie vor der Hochzeit und dem Eintritt in die Königsfamilie gewarnt. Der Umgang mit dem medialen Druck während ihrer Schwangerschaft und nach der Geburt von Baby Archie Mountbatten-Windsor sei für sie wie "ein Kampf" gewesen, bestätigt sie auf die Frage des Reporters. Sie fühle sich, sagt Meghan, als würde sie "nur existieren, nicht leben", und ergänzt: "Das ist nicht der Sinn des Lebens. Man muss gedeihen, man muss sich glücklich fühlen." Aus jeder der Zeilen wird ersichtlich: Die Herzogin ist todunglücklich über die Art und Weise der Kritik. Das geht an den Royals nicht spurlos vorüber.

Herzogin Meghan: Hilfe von Prinz Charles und der Queen

Ein Palast-Insider erklärte gegenüber "The Evening Standard",  dass hochrangige Mitglieder der Familie, darunter Queen Elizabeth, 93, und Prinz Charles, 70, "alles getan haben", um Meghan dabei zu helfen, sich wohler zu fühlen. "Ich weiß, dass Charles Meghan mehrmals die Hand gereicht hat. Sie verstehen sich und teilen beide die Leidenschaft für Musik. Mir ist bekannt, dass er sie zu einer Preview einer Ausstellung im Palast eingeladen hat", berichtet der Insider.

Royal-Fans werden sich außerdem daran erinnern, wie rührend sich Charles bei der Hochzeit seines Sohnes um Brautmutter Doria Ragland kümmerte - und er seine Schwiegertochter anstelle Thomas Markles sogar zum Altar führte. Ein herzlicheres Willkommen - kaum möglich

Queen Elizabeth ihrerseits sei eine "Quelle der Stärke" für das Paar gewesen und habe es auf Schloss Balmoral, ihre Urlaubsresidenz in Schottland, eingeladen, wo "normalerweise familiäre Probleme besprochen werden", so der Insider weiter. Zumindest in diesem Jahr haben Harry und Meghan das Balmoral-Angebot allerdings nicht angenommen. Wie Arndt Striegler, Royal-Berichterstatter in London, GALA erzählte, soll dies zu "Spannungen in der Windsor-Familie" geführt haben.

Sorge um Harry und Meghan

Offiziell haben sich weder der Kensington-Palast noch der Buckingham-Palast zu dem TV-Interview, das im Rahmen der Dokumentation "Harry and Meghan: An African Journey" ausgestrahlt wurde, geäußert. Ein  weiterer Palast-Insider berichtet jedoch, dass sich vor allem Prinz William, 37, Gedanken um das Paar mache. Demnach hoffe 37-Jährige, dass es Harry und Meghan "gut" gehe.

BBC-Royal-Kommentator Jonny Dymond sagte unterdessen, er nehme an, dass die königliche Familie "entsetzt" über das Interview von Prinz Harry und Herzogin Meghan sei. Persönliche, negative Gefühle an die Öffentlichkeit heranzutragen ist im Leben eines Royals nun mal nicht vorgesehen. Nicht umsonst heißt die eiserne Regel des Palastes: "Beschwere dich nie, erkläre dich nie."

Zum GALA-Artikel hier entlang.

Dieser Artikel ist ursprünglich auf Gala.de erschienen. 

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