Herzogin Meghan: Um jeden Preis in die britische Presse?

Eine britische Redakteurin hat über ihr früheres Treffen mit Herzogin Meghan gesprochen und verraten, dass die ehemalige Schauspielerin damals unbedingt ins mediale Rampenlicht wollte - ein Widerspruch zu den aktuellen Aussagen der Frau von Prinz Harry.

In der aktuellen TV-Dokumentation "Harry and Meghan: An African Journey" beklagte sich Herzogin Meghan, 38, jüngst unter Tränen über den medialen Rummel um ihre Person. Sie habe "keine Ahnung" gehabt, was sie nach der Hochzeit mit Prinz Harry, 35, erwartet habe, so die US-Amerikanerin, die sich in dem Interview zutiefst verletzt zeigte. Jetzt hat jedoch die Redakteurin einer britischen Boulevardzeitung über ein früheres Treffen mit der ehemaligen "Suits"-Darstellerin gesprochen und verraten, dass Meghan nicht immer so zurückhaltend gewesen sei. Im Gegenteil: Damals habe die heutige Herzogin von Sussex unbedingt im Rampenlicht stehen wollen.

Herzogin Meghans Interesse an britischen Medien

Im November 2013 soll Katie Hind, Showbusiness-Redakteurin der "Mail on Sunday", Meghan Markle im angesagten Londoner Stadtteil Soho getroffen haben. Demnach habe Neil Ransome, der Presseagent der "Suits"-Darstellerin, den Kontakt zu der Journalistin gesucht. Hind behauptet, es sei ihr sehr schnell klar geworden, dass Meghan das Treffen mit dem Ziel initiiert habe, selbst mehr Bedeutung in den britischen Medien zu erlangen. "Interessiert daran, sich einen Namen in Großbritannien zu machen, hat ihr UK-Agent mich (...) beinah angebettelt, die Schauspielerin auf einen Drink zu treffen", erinnert sich die Autorin in der "Daily Mail" an die Begebenheit. Sie selbst habe zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal von der US-amerikanischen Anwaltsserie "Suits" gehört, in der Meghan mitspielte. Da sie jedoch den Presseagenten Ransome gekannt habe, habe sie schließlich eingewilligt.

Herzogin Meghan: Sie war "sehr bemüht"

Bis etwa elf Uhr abends hätten die beiden Frauen dann bei einer Flasche Prosecco in der Bar des Hotels Sanctum Soho zusammengesessen und geredet. Meghan sei während des Treffens "sehr bemüht" gewesen, sich mit Hind anzufreunden. "Sie hat sanft gesprochen, war nett und eifrig am Plaudern", so die Redakteurin über die spätere Frau von Prinz Harry. Ein Großteil des Gesprächs habe sich um englische Männer gedreht, an denen Meghan Gefallen finde. So habe die Schauspielerin die Journalistin unter anderem nach deren Meinung zu dem Fußballer Ashley Cole, 38, gefragt, der ihr kurz zuvor auf Twitter gefolgt sei und nun versuchen würde, mit ihr anzubandeln.

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Hind habe ihr jedoch den "schwesterlichen" Rat gegeben, sich nicht auf eine Romanze mit dem Sportler einzulassen. Der FC-Chelsea-Kicker hatte zu dem Zeitpunkt bereits eine gescheiterte vierjährige Ehe mit der Sängerin Cheryl, 36, hinter sich. "In dieser Nacht (...) habe ich sie (Herzogin Meghan, Anm. d. Red.) vor dem Schicksal bewahrt, Herr Coles Freundin zu werden", so Hind über Meghans Bemühungen. "Insgesamt schien sie dankbar zu sein, dass ich ihr half. Wir haben uns sogar umarmt."

Unglücklich mit neuer Rolle

Bis Meghan schließlich ihren englischen Traummann kennenlernt, sollte es noch etwas dauern: 2016 wird bekannt, dass sie Prinz Williams jüngeren Bruder Prinz Harry datet. Schon im November 2017 folgt die Verlobung, im Mai 2018 geben sich die beiden in einer royalen Traumhochzeit das Jawort. Die Geburt von Baby Archie Mountbatten-Windsor ein Jahr später krönt das Glück des Paares. Dass Herzogin Meghan seit der Heirat mit Harry immer wieder Anfeindungen der Presse ausgesetzt ist, macht ihr dabei schwer zu schaffen, wie sie jüngst im Interview betonte. Ihre neue Rolle und deren Folgen hat sie wohl vor sechs Jahren bei ihrem Treffen mit Reporterin Katie Hind auch noch nicht absehen können.

Dieser Artikel ist ursprünglich auf Gala.de erscheinen. 

mzi
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