Hilaria Baldwin: So erfuhr sie vom Tod ihres ungeborenen Kindes

Vor rund einer Woche hört sich für Hilaria Baldwin für einen Augenblick die Welt auf zu drehen. Sie erfährt von ihrer Fehlgeburt. Es ist bereits die zweite, die sie in diesem Jahr erleidet. Ihre traumatischen Erfahrungen teilt sie nun mit ihren Followern.

Für Hilaria Baldwin, 35, ist dieses Jahr mit unglaublicher Trauer verbunden. Zwei ungeborene Kinder hat sie verloren, eines im April, das andere erst vor rund einer Woche. Der Schmerz sitzt tief. Dennoch scheint es der Frau von Hollywood-Schauspieler Alec Baldwin, 61, gutzutun, über ihre jüngste Fehlgeburt öffentlich zu sprechen. Auf ihrem Instagram-Kanal erinnert sie sich an den Moment, als ihr Arzt sie über den Tod ihres Kindes in Kenntnis setzt. "Ich war so aufgeregt, meinen Ultraschalltermin zu haben und meine Tochter zu sehen. Ich war den ganzen Tag so nervös", beschreibt sie ihre Gefühlslage an jenem Tag.

Hilaria Baldwin: "Es war eines der schlimmsten Gefühle"

Ein ungutes Gefühl für die 35-Jährige, so scheint es. "Vielleicht war es eine Vorahnung auf das, was kommen sollte, oder der Beweis dafür, dass eine Schwangerschaft nach einem Verlust sehr stressbehaftet ist", resümiert Hilaria die Situation. Dann kommt der Moment der traurigen Wahrheit. "Ich lag auf dem Tisch und der medizinische Experte legte das Ultraschallgerät auf… und wir stellten sofort fest, dass mein Baby leblos war. Es war eines der schlimmsten Gefühle“, gesteht die Autorin, die noch im September voller Glück und überschwänglicher Freude ihre erneute Schwangerschaft öffentlich gemacht hat. 

Anteilnahme gibt ihr Kraft

Geholfen habe ihr die Anteilnahme von Familie, Freunden und auch ihren Followern. "Ich hatte das große Glück, von meinen Freunden, meiner Familie und euch so viel Liebe und Unterstützung zu erhalten. Viele von euch haben mir mitgeteilt, dass sie etwas Ähnliches erlebt haben. Ob dies eine Fehlgeburt, eine Totgeburt, ein früher Abgang oder Unfruchtbarkeit ist“, zeigt sich Hilaria dankbar über so viel Mitgefühl und Vertrauen.

"Es ist erlösend, zu teilen"

Ihre Offenheit bei dem fragilen Thema Fehlgeburt erklärt die vierfache Mutter ebenfalls. Sie sei froh, einen Teil dazu beigetragen zu haben, Schwierigkeiten und Verluste während der Schwangerschaft zu enttabuisieren. Und resümiert fast euphorisch: "Es endete jedoch mit einer großartigen Lektion für mich, wie erlösend es ist, zu teilen." 

"Mir geht es besser"

Bereits am vergangenen Wochenende verkündet sie ihren Instagram-Followern: "Kleines Update: Mir geht es besser", und fügt hinzu: "Ich habe Momente, in denen ich mich besser fühle und dann wiederum Momente, in denen ich traurig bin. Aber ich fühle, dass Zeit und Heilung und die Unterstützung aller mir hilft".

Die Mutter von Carmen, sechs, Rafael Thomas, vier, Leonardo Ángel Charles, drei, und Romeo Alejandro David, 17 Monate, sucht jetzt vor allem Geborgenheit bei der Familie. "Zeit mit meinen Babys und meinem Ehemann zu verbringen, hilft so sehr. Ich bin so glücklich, sie zu haben. Mein Herz geht an diejenigen von euch, die ohne Unterstützung leiden. Ihr seid wahre Krieger. Ich sende euch meine Liebe und Bewunderung."


Wer hier schreibt:

Angela Marlier
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