Höhle der Löwen-Brüder verkaufen ihre App - und sind Multimillionäre!

Sie sind das perfekte Beispiel dafür, dass es nicht immer einen Deal in 'Die Höhle der Löwen' erfordert, um erfolgreich zu werden. Die beiden Brüder Maxim und Raphael Nitsche haben ihre Mathe-Nachhilfe-App 'Math42' verkauft - und damit finanziell ausgesorgt.

In 'Die Höhle der Löwen' gingen Maxim und Raphael Nitsche 2015 leider leer aus. Dafür haben die beiden Brüder jetzt – zwei Jahre später – den Deal ihres Lebens an Land gezogen, der sie prompt zu Multimillionären gemacht hat.

Denn ihre Idee ist genial: Mit ihrer Mathe-Nachhilfe-App 'Math42' lösen die beiden das Schüler-Problem Nummer eins. Schwierige Übungen werden einfach in die App eingegeben und der Algorithmus rechnet das Ergebnis aus. Der Clou daran: Jeder Rechenschritt wird detailliert aufgedröselt – und ist so für jeden nachvollziehbar.

Zwei Millionen Euro wollten die beiden damals 18 und 20 Jahre alten Jungs von den Löwen, die aber trauten sich nicht zu investieren. Pech für die fünf Unternehmer, aber kein Problem für die Nitsche-Brüder. Dank der immensen Aufmerksamkeit durch die Show gingen die App-Downloads durch die Decke. Über zwei Millionen Schüler weltweit nutzen mittlerweile die Mathe-Nachhilfe fürs Smartphone.

Sie haben ihre App für 20 Millionen Euro verkauft!

Kein Wunder also, dass auch internationale Unternehmen auf die App und die beiden fleißigen Gründer aufmerksam wurden. Und die Brüder sind offenbar nicht nur kreative Tüftler, sondern auch gewiefte Unternehmer – und dank ihres Geschäftssinns nun Multimillionäre.

Für satte 12,5 Millionen Euro haben Maxim und Raphael Nitsche 'Math42' an das US-Unternehmen Chegg (betreibt unter anderem einen Online-Handel für Schulbücher und Lern-Apps) verkauft. Obendrauf kommen noch rund 10,7 Millionen Euro Erfolgsbeteiligung. Das geht aus der offiziellen Pressemittelung hervor.

Die Brüder werden aber auch nach der Übernahme durch den amerikanischen Konzern ihrer App erhalten bleiben. Gemeinsam werden sie eine eigene App namens 'Chegg Math' entwickeln. "Wir werden das Team von Chegg-Math leiten. Bei Chegg haben wir die Leute und die Struktur, um ein Produkt noch größer aufzubauen", so Maxim Nitsche laut 'Berliner Morgenpost'. 

ag

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