Hubertus Meyer-Burckhardt hat Krebs: "Irgendwann wird der Tod gewinnen"

Hubertus Meyer-Burckhardt ist an Krebs erkrankt. Erst vorherige Woche musste er in der "NDR-Talkshow" wegen eines Virus vertreten werden, nun spricht der Moderator jedoch über eine viel schwerwiegendere Diagnose. 

Hubertus Meyer-Burckhardt ist als Duo mit Barabara Schöneberger kaum aus der "NDR-Talkshow" wegzudenken. Umso besorgter zeigten sich die Zuschauer, als der Moderator erst letzte Woche von Jörg Pilawa ersetzt werden musste. Grund dafür soll ein Virus gewesen sein. In einem Interview mit der Welt sprach Meyer-Burckhardt jedoch über seinen wahren Gesundheitszustand: Der Moderator ist an Krebs erkrankt.

Hubertus Meyer-Burckhardt leidet seit 2017 an Krebs

Mit der Krebs-Diagnose soll der 63-Jährige bereits 2017 konfrontiert worden sein. Heute klingen seine Karzinome fast wie alte Freunde. "Kafka" und "Shaw" soll Meyer-Burckhardt die Tumore vertraulich nennen. Seine Frau hatte ihm dazu geraten, dem Krebs einen Namen zu geben.

Die Diagnose erhielt Meyer-Burckhardt ausgerechnet am Geburtstag seiner Frau, auf den 2017 auch noch die Trauerfeier einer an Krebs erkrankten Freundin stattfand, wie die Bild berichtet. Noch an diesem Tag soll er beschlossen haben, dem Krebs den Kampf anzusagen.

In dem Interview zeigt sich der Moderator jetzt nicht nur sehr offen, sondern vor allem positiv. Die Karzinome seien sehr "faul". Trotzdem habe der Krebs das Leben von Hubertus Meyer-Burckhardt auf den Kopf gestellt. Die Diagnose sei ein Schock gewesen – hätte ihn aber auch zum Guten verändert: "Mein Talent zum Leben, zum Glück, ist besser geworden", erklärt er der Welt gegenüber. Er wolle noch viel reisen und das Leben genießen. Es gehe ihm so gut wie "lange, lange nicht mehr", berichtete die Bild-Zeitung, weil in seinem "Leben alles stimmt".

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Da kommt man nicht raus, irgendwann wird der Tod gewinnen

Trotzdem sei Meyer-Burckhardt realistisch – der Gedanke an das Sterben bestimme seit der Krebs-Diagnose genauso sein Leben, wie der an das Leben. Vereint schrieb er beide nun in einem Buch nieder, das den Titel "Die ganze Scheiße mit der Zeit" trägt und damit zeigt: Hubertus Meyer-Burckhardt nimmt kein Blatt vor den Mund. Er spricht die Dinge aus, nimmt sie an, macht weiter. In seinem Buch blickt er auf sein bisheriges Leben zurück.

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