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Jennifer Lopez: "Ich hatte das Gefühl, alle zu enttäuschen"

Jennifer Lopez und Oprah Winfrey
© Emma McIntyre / Getty Images
Jennifer Lopez wurde für ihre Rolle in "Hustlers" mit Lob überhäuft. Trotz des hohen Maßes an Begeisterung blieb eine Oscar-Nominierung aus. Nun gesteht die Schauspielerin, wie sehr sie dies mitnahm.

Talk-Königin Oprah Winfrey, 66, ist zur Zeit mit ihrer "Oprah’s 2020 Vision: Your Life in Focus"-Tour in insgesamt neun verschiedenen US-amerikanischen Städten unterwegs und interviewt Stars vor einem großen Live-Publikum. Nach Promis wie Lady Gaga, 33, Dwayne Johnson, 47, und Amy Schumer, 38, war nun Jennifer Lopez, 50, an der Reihe. Im Interview mit Oprah spricht die Sängerin über ihre Oscar-Enttäuschung und ihr Familienleben.

Jennifer Lopez: "Ich brauche diese Auszeichnung nicht"

Am vergangenen Samstag (29. Februar), so berichtet es "People", habe die "Jenny From The Block"-Interpretin mit Oprah Winfrey über ihre Gefühle bezüglich der ausgebliebenen Oscar-Nominierung gesprochen. Sie habe gestanden, dass die positiven Kritiken ihr in gewisser Weise Hoffnungen machten. "Ich war ein wenig traurig, weil es eine Menge Rummel gab. Ich habe so viele gute Kritiken bekommen - mehr als je zuvor in meiner Karriere", betont die Puerto-Ricanerin. "Und ich las alle Artikel und fragte mich: 'Oh mein Gott, könnte das passieren?' Und dann geschah es nicht und es war wie 'Autsch'. Es war ein wenig enttäuschend", gibt sie zu.

"Ich hatte das Gefühl, alle zu enttäuschen"

Jennifers Performance in "Hustlers" brachte ihr Nominierungen für die Golden Globes, die "Screen Actors Guild Awards" und die "Critics' Choice Awards" ein. Doch für den Academy Award nicht berücksichtig zu werden, gab ihr scheinbar das Gefühl, alle, die sie seit Jahrzehnten unterstützen, im Stich gelassen zu haben: "Der Großteil meines Teams ist schon seit Jahren bei mir. (...) Ich glaube, sie hatten große Hoffnungen darauf gesetzt. Sie wollten es auch, und ich hatte das Gefühl, dass ich alle ein bisschen enttäuscht habe."

Im Übrigen habe auch ihr Ex-Verlobter Ben Affleck, 47, zuvor gegenüber der "New York Times" gesagt, er sei mit der Entscheidung der Academy unzufrieden gewesen: "Sie hätte nominiert werden müssen. Sie ist das einzig Wahre.

Später sei Jennifer jedoch bewusst geworden, dass sie keine weitere Auszeichnung brauchte, um "zu sagen, dass ich genug bin". Sie habe die "Oscar-Abfuhr" eben verkraften müssen, dafür habe sie positive Erfahrungen beim Super-Bowl gemacht. Schließlich habe sie es gelassen gesehen: "Oh mein Gott, das brauche ich nicht. Ich bin tatsächlich hier und es geht mir gut und ich bin genug. Ich brauche diese Auszeichnung nicht, um mir zu sagen, dass ich genug bin. Ich brauche ihn nicht."

"Wenn wir für den Rest unseres Lebens zusammen sein werden, wozu dann die Eile?"

Außerdem sprach die "Let's Get Loud"-Interpretin, dem Online-Portal "Elle" zufolge, über ihre Beziehung zu Alex Rodriguez. Jennifer Lopez und der ehemalige Baseballspieler Alex Rodriguez, 44, genannt A-Rod, sind seit 2017 ein Paar und seit März 2019 verlobt. Nun verriet die lateinamerikanische Schauspielerin, dass sie es mit der Hochzeit allerdings nicht eilig habe: "Ich sagte: 'Wenn wir für den Rest unseres Lebens zusammen sein werden, wozu dann die Eile?'".

"Wenn wir das wirklich tun wollen, wenn wir wirklich Partner sein wollen, wenn wir wirklich versuchen wollen, gemeinsam etwas aufzubauen, das wir beide nie hatten oder nie so empfunden haben, nämlich eine Familie mit einem Mann und einer Frau, einer Mutter und einem Vater, und wir umarmen alle unsere Kinder", dann seien sie auch ohne Trauschein bereits eine Familie, argumentiert J-Lo. Und obendrein "zeigen (wir) ihnen (den Kindern), dass es etwas ist, das wir nicht hatten.

Zunächst sei sie davon ausgegangen mit A-Rod zügig den Bund der Ehe zu schließen: "Es ist so lustig, denn als wir uns verlobt haben, dachte ich: 'Oh, wir werden in ein paar Monaten heiraten'. Als ob dein altes Denken wieder auftaucht, diese hoffnungslose Romantikerin, die mich dreimal heiraten ließ." Jennifer Lopez war nämlich von 1997 bis 1998 mit dem Schauspieler Ojani Noa, von 2001 bis 2003 mit dem Tänzer Chris Judd und von 2004 bis 2014 mit dem Sänger Marc Anthony verheiratet. Mit Anthony hat sie zwei gemeinsame Kinder, die zwölfjährigen Zwillinge Emme und Maximillian. J-Lo und A-Rod sollen sich arrangiert haben und lassen sich in puncto Hochzeit nicht stressen.

Verwendete Quellen: People, Elle, New York Times

Dieser Artikel ist ursprünglich auf Gala.de erschienen.


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