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Nach heftiger Kleid-Kritik: Lena Meyer-Landrut platzt der Kragen

Nach heftiger Kleid-Kritik: Lena Meyer-Landrut platzt der Kragen
© Pascal Le Segretain / Getty Images
Nach ihrem heißen Berlinale-Auftritt hagelte es von einer Journalistin heftige Kritik. Lena Meyer-Landrut lässt die aber nicht auf sich sitzen.

Wer hätte gedacht, dass ihre Kleiderwahl für SO viel Aufmerksamkeit sorgen würde. Bei der Berlinale schritt Lena Meyer-Landrut in einem tiiiief dekolletierten Traumkleid von Designer Michael Sonntag über den Roten Teppich. Die meisten freute der Anblick der hübschen Sängerin, eine Journaliston hingegen weniger – und so schrieb sie wenig später bei 'ntv.de' einen offenen Brief an die 26-Jährige. Und gegen den wehrt sich Lena jetzt mit deutlichen Worten.

"Manchmal ist mehr Kopf besser als mehr Körper!"

Die Zeilen, die Sabine Oelmann an sie richtete, kann Lena Meyer-Landrut so nicht stehen lassen. Zur Erinnerung – denn darin heißt es unter anderem:

Die Hauptfrauen des Abends sind eigentlich Marie Bäumer und Emily Atef und auf ihnen sollte das Hauptaugenmerk liegen. Wie bei einer Hochzeit, da stiehlt man der Braut auch nicht die Show. [...]
Es ist so ignorant, dein Verhalten. Auch ein bisschen respektlos. Denn auch, wenn die anderen Damen bei Weitem nicht mit einem methusalemschen Alter gesegnet sind, so haben sie dir doch einige Jahre voraus. Und stellen sich zum Glück nicht halbnackt auf den roten Teppich bei minus zwei Grad Celsius. Sie sind in schwarzen Kleidern gekommen, vielleicht, um Solidarität zu "#MeToo" zu bekunden? [...]
Manchmal ist mehr Kopf besser als mehr Körper. Glaub mir: Ich bin eine alte Frau, die schon viel gesehen hat. Und du kannst mehr, als halbnackt auf roten Teppichen rumstehen.

Lena Meyer-Landrut wehrt sich öffentlich!

Die Sängerin lässt die barsche Kritik nicht auf sich sitzen. Via Facebook meldet sie sich zu Wort – und kontert:

In den heutigen Zeiten von Bodyshaming vs. Girlpower ist dieser Artikel (auch noch von einer Frau geschrieben) lächerlich und alles andere als feministisch.

Der Kommentar der Journalistin sei eine klare Überreaktion und ein Meinungsstreit über solch "dumme und harmlose Dinge" bringe einen nicht weiter.

Lasst uns doch lieber über wichtige und echte Probleme sprechen und diskutieren.

Gut gekontert, Lena – das sehen auch ihre Fans so, die die Sängerin für ihr emotionales Statement feiern.  


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