Madeleine, Sofia und Victoria: Unzufrieden mit der Entscheidung des Königs?

Prinzessin Madeleine, Prinzessin Sofia und Prinz Carl Philip zeigen sich in der Öffentlichkeit einverstanden damit, dass König Carl Gustaf ihre Kinder aus dem Königshaus ausgeschlossen hat. Doch hinter den Kulissen könnte es anders aussehen, munkelt die schwedische Presse.

König Carl Gustaf, 73, hat gesprochen und bestimmt, dass fünf seiner sieben Enkelkinder - Prinz Alexander, Prinz Gabriel, Prinzessin Leonore, Prinz Nicolas und Prinzessin Adrienne - ab sofort nicht mehr das Prädikat Königliche Hoheit tragen dürfen. Damit sind sie künftig von allen Pflichten als Repräsentanten des Königshauses befreit. Sowohl Prinzessin Madeleine, 37, als auch Prinz Carl Philip, 40, und Prinzessin Sofia, 34, haben diese Veränderung öffentlich positiv bewertet. 

"Chris und ich finden es gut, dass unsere Kinder in Zukunft eine größere Chance haben, ihr eigenes Leben als Einzelperson zu gestalten", schrieb Prinzessin Madeleine auf Instagram. Carl Philip und Sofia ließen verlauten: "Wir sehen es positiv, dass Alexander und Gabriel im Leben freie Entscheidungen haben werden." 

Prinzessin Sofia und Prinzessin Madeleine verstimmt?

Das schwedische Portal "Stopp Pressarna" behauptet allerdings, Prinzessin Sofia sei in Wahrheit nicht glücklich mit der Entscheidung und fühle sich gegenüber Prinzessin Madeleine benachteiligt. Der Grund: Während Sofia und Carl Philip in Stockholm leben und regelmäßig Termine für das Königshaus wahrnehmen, ist Madeleine mit ihrer Familie (Ehemann Chris O'Neill lehnte einen königlichen Titel vor der Hochzeit ab) im Herbst 2018 nach Florida gezogen. Dass die Kinder der unterschiedlich engagierten Paare nun gleichsam aus dem Königshaus ausgeschlossen werden, empfinde Sofia als "nicht gerecht".

Prinzessin Madeleine wiederum, so schreibt der "Expressen", habe sich vor der Geburt von Prinzessin Leonore dafür eingesetzt, dass ihre Kinder Mitglieder des Königshauses werden. Nun die Kehrtwende ihres Vaters ... 

Prinzessin Victoria schweigt

Während sich ihre Geschwister öffentlich geäußert haben, schweigt die Dritte im Bunde. Bei ihrem ersten öffentlichen Auftritt nach der Verkündung machte Prinzessin Victoria klar, dass sie aktuell keine Fragen zum Beschluss ihres Vaters beantworten werde. "Wir konzentrieren uns heute auf diese Fragen", sagte sie im Hinblick auf eine Ausstellung über die Geschichte und Zukunft der Arktis, die sie am Mittwoch (9. Oktober) in Stockholm besuchte. Victoria ergänzte jedoch: "Wir kommen ein anderes Mal darauf zurück."Hof-Expertin Karin Lenmor findet das Schweigen Victorias bezeichnend und wertet es als Beweis, dass die Begrenzung des Königshauses eine heikle Frage sei. In der Regel, so Lenmor, sei Victoria generell immer bereit, auf Fragen zu antworten. "Ich denke, dass es [in Zukunft] für sie sehr belastend wird. Die Anforderungen sind jetzt sehr hoch für sie und für Prinz Daniel. Und in Zukunft auch bei Estelle und Oscar", prophezeit die Expertin und erklärt, dass Prinzessin Madeleine, Prinz Carl Philip und Prinzessin Sofia, 34, nun voraussichtlich weniger offizielle Aufträge erhalten werden. Damit steigt die Repräsentationslast für Victoria.

Für Madeleine und Prinz Carl Philip soll sich nichts ändern

Die Vermutung, dass man künftig in der Öffentlichkeit weniger von Madeleine, Sofia und Prinz Carl Philip sehen wird, dementiert der Palast. "Ich würde sagen, dass die Entscheidung des Königs im Moment die Kinder des Prinzen und der Prinzessin [Madeleine] betrifft. Dies bedeutet, dass sich für Prinz Carl Philip, Prinzessin Sofia und Prinzessin Madeleine wirklich nichts ändert", sagte Hofsprecherin Margareta Thorgren "Expressen". Das stellt auch Prinz Carl Philip in einem Instagram-Post am 7. Oktober klar: "Wir werden uns weiterhin auf unsere Herzensangelegenheiten und unser Engagement konzentrieren. Wir werden auch weiterhin den König und die Kronprinzessin - unser zukünftiges Staatsoberhaupt - unterstützen und uns nach Belieben an den Aktivitäten des Königshauses beteiligen."

Dieser Artikel ist ursprünglich auf Gala.de erschienen. 

jre
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