Miriam Pielhau: Stiefmutter der Tochter veröffentlicht berührenden Post

Traurige Nachricht zu Miriam Pielhau (†): Die Stiefmutter ihrer Tochter Mina offenbart auf Instagram, wie sehr Miriam Pielhau der Familie fehlt.

Es war ein unendlich bitterer und trauriger Tag, als die beliebte TV-Moderatorin Miriam Pielhau am 12. Juli 2016 infolge ihrer Brustkrebs-Erkrankung starb. Sie war gerade 41 Jahre alt und hinterließ ein kleines Mädchen auf dieser Welt – ihre Tochter Mina, die damals erst vier Jahre alt war.

Mina lebt seither bei ihrem Vater, Thomas Hanreich (46), und dessen Lebensgefährtin, Lara Keszler, auf Mallorca. Thomas Hanreich und Miriam Pielhau hatten sich 2013 nach zehn Jahren Ehe getrennt, kurz nach der Geburt von Mina. Auf Mallorca hat sie jetzt auch eine kleine Halbschwester, Juni, die gemeinsame Tochter von Thomas Hanreich und Lara Keszler. Die beiden Mädchen wachsen wie Geschwister auf, beide nennen Lara Keszler "Mama". Jetzt hat Minas Stiefmutter eine traurige Nachricht zu Miriam Pielhau auf Instagram gepostet.

Zu einem Schwarz-Weiß-Bild von ihr, Miriam Pielhau und vermutlich ihrer Tochter Mina schreibt sie:

Manchmal glaube ich immer noch nicht, dass Miri gestorben ist. Wir wollten doch als die perfekte Patchwork Familie in die Geschichte eingehen. Versucht haben wir es zumindest dann und wann. Aber was und wer ist schon perfekt und was zählt das, wenn es so etwas wie Krebs gibt, das alles zerstört, oder zerstören kann ... Ich gehe jetzt mal dem Kind in unserem Haus "Gute Nacht" sagen, das seine Mama an Krebs verloren hat. 

Es ist eine Nachricht, die offenbart, wie schlimm der Schmerz ist, den der Tod von Miriam Pielhau in dieser Familie ausgelöst hat.

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Krebs beschäftigt mich sehr. Klar, hat diese Krankheit doch mein ganzes Leben auf den Kopf gestellt, auch wenn ich nicht persönlich erkrankt bin. Es ist ein Teil meiner Familie, ich habe drei meiner Großeltern an Krebs verloren. Es gibt gefühlt nichts was davor bewahrt. Mein einer Opa hat bis zu seinem Tod geraucht, der andere nie eine Zigarette angerührt. Beide Lungenkrebs. Egal ob du alt oder jung bist, arm oder reich, Vegetarier, Fleischliebhaber, dick, dünn, geimpft, ungeimpft... Was kann man machen? Man hört von Geschichten, die dir Tränen in die Augen treiben. Die Angst machen. Oder Mut. Wo man so sehr hofft, dass sie es schaffen wie zb die Geschichte von @vriesl , die so offen und stark mit dem Thema umgeht. Dann wiederum bin ich über das Profil von @tate28 gestolpert der seinen Sohn im Alter von 20 Monaten an Krebs verloren hat. Da ist sie wieder die Angst. Das nicht glauben und verstehen können. Manchmal glaube ich immer noch nicht, dass Miri gestorben ist. Wir wollten doch als die perfekte Patchwork Familie in die Geschichte eingehen. Versucht haben wir es zumindest dann und wann. Aber was und wer ist schon perfekt und was zählt das, wenn es so etwas wie Krebs gibt, das alles zerstört, oder zerstören kann. So unberechenbar. Hilft es den Hinterbliebenen oder den Kämpfenden, ihnen hier auf Instagram zu folgen und Anteil zu nehmen? Vielleicht, weil sie dann nicht das Gefühl haben alleine zu sein. Hilft es einem selbst? Vielleicht, weil man teilnimmt und unterstützt, auch wenn es nur online ist. Online.... auch wieder so ein Thema für sich. Ich gehe jetzt mal dem Kind in unserem Haus Gute Nacht sagen, das seine Mama an Krebs verloren hat. Offline. Eine Geschichte von vielen, ich weiß. Bleibt gesund. Und verteilt Liebe, das hilft immer. Online wie offline.

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Dem Foto hat Lara Keszler auch einen Screenshot einer WhatsApp-Unterhaltung mit Miriam Pielhau hinzugefügt, der zeigt, dass die Frauen sich trotz der schwierigen Familiengeschichte nahe standen und gerne versuchen wollten, zusammen ein harmonisches Familienleben zu gestalten. Doch das Leben machte den Frauen einen Strich durch die Rechnung, zerstörte alle Hoffnungen mit einem Schlag durch den Tod von Miriam Pielhau.

Weitere Fotos auf dem Instagram-Account von Lara Keszler zeigen, dass sie und Thomas Hanreich sich sehr darum bemühen, Mina ein schönes und behütetes Leben zu ermöglichen. Auf vielen Bildern ist Mina lächelnd mit Lara Keszler und ihrer Tochter Juni zu sehen. Allerdings ist Minas Gesicht immer verdeckt. Die Familie möchte die Privatspähre von Miriam Pielhaus Tochter schützen.

Warum Lara Keszler ihre Trauer jetzt so öffentlich zeigt, begründet sie auch in ihrem Post. Sie schreibt:

Krebs beschäftigt mich sehr. Klar, hat diese Krankheit doch mein ganzes Leben auf den Kopf gestellt, auch wenn ich nicht persönlich erkrankt bin ... Hilft es den Hinterbliebenen oder den Kämpfenden, ihnen hier auf Instagram zu folgen und Anteil zu nehmen? Vielleicht, weil sie dann nicht das Gefühl haben alleine zu sein. Hilft es einem selbst? Vielleicht, weil man teilnimmt und unterstützt, auch wenn es nur online ist.

Zum Schluss bittet sie ihre Follower darum auch um Unterstützung:

Eine Geschichte von vielen, ich weiß. Bleibt gesund. Und verteilt Liebe, das hilft immer. 

Wie sehr viele Menschen noch immer um Miriam Pielhau trauern und darauf hoffen, dass es ihrer Tochter gut geht, zeigen die vielen emotionalen Kommentare unter dem Post. Eine Frau schreibt:

Ich kannte Miri nicht persönlich, dennoch hat mich ihr Tod bis ins Mark erschüttert. Sie war mir irgendwie so nah. Ich habe ihr Buch "Fremdkörper" gelesen, als ich mit meiner Diagnose Brustkrebs konfrontiert wurde. Ich verschlang das Buch zwischen den einzelnen Untersuchungen. Sie hat mir so viel Mut gegeben. Sie war ein toller Mensch und passt jetzt als Engel auf ihre Tochter auf. Alles Gute euch!

Mit diesen Worten spricht sie sicherlich vielen Menschen aus dem Herzen, denen Miriam Pielhau im Laufe ihres Lebens so viel Hoffnung gegeben hat.

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