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Morgan und Bode Miller: Hebamme erinnert an ihre tote Tochter und rührt Follower zu tränen

Am 10. Juni 2018 verloren Morgan und Bode Miller ihre Tochter Emeline. 
Am 10. Juni 2018 verloren Morgan und Bode Miller ihre Tochter Emeline. 
© Brad Barket / Getty Images
Im Juni 2018 verloren die ehemaligen Profisportler Morgan und Bode Miller ihre kleine Tochter Emeline bei einem Unfall. Nun wendet sich ihre Hebamme an die Öffentlichkeit und ihre Worte rühren das Netz. 

Es war der schlimmste Tag in ihrem Leben: Es ist noch kein Jahr her, dass Morgan und Bode Miller einen tragischen Schicksalsschlag erlitten und ihre Tochter Emeline durch einen Poolunfall verloren. Damals wie heute stand ihnen ihre Freundin und Hebamme Lindsey Meehleis zur Seite, die sich nun in den sozialen Medien zu Wort meldet ­­– mit einer Warnung an alle Eltern.

Die Geburt des dritten Kinder gab den Millers Kraft

Den Verlust des eigenen Kindes verkraftet man wohl kaum und auch die Wunden der beiden ehemaligen Profisportler heilen nur langsam. Über die Trauer hinweggeholfen hat ihnen unter anderem die Geburt ihres dritten Kindes Easton Vaughn Rek Miller, das nur wenige Monate nach dem Tod seiner Schwester geboren wurde. "Er ist so besonders und brachte so viel Heilung und Hoffnung. Unser Baby Emmy wird niemals ersetzt werden können, aber dieses kleine Bündel hat uns erlaubt, ein klein bisschen Frieden zu finden, und – auf eine merkwürdige Art und Weise – eine Verbindung zwischen dem Himmel und der Erde", schrieb Morgan (32) nach der Geburt auf Instagram.

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Seitdem steht ihr Instagram-Kanal still. Nun meldet sich die gemeinsame Freundin und Hebamme Lindsey Meehleis zu Wort, die nach dem tragischen Unfall Spendengelder für die Familie gesammelt hatte. Doch ihre Ansprache richtet sich ausnahmsweise nicht an das trauernde Pärchen, sondern soll eine Warnung an alle Eltern sein. In einem Post auf Instagram schreibt die Hebamme ermahnende Worte und bittet ihre Follower, zu teilen, Freunde zu verlinken und allen Freunden sowie Verwandten von ihnen zu erzählen.

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Kurz vor dem Sommer habe die Amerikanische Akademie der Kinderärzte (AAP) neue Richtlinien zur Wassersicherheit von Kindern herausgegeben, die "von allen Dächern gerufen werden" sollten, so Meehleis. Denn: „Ich möchte nie wieder mit zitternden Knien vor meinen lieben Freunden stehen, ihnen in die Augen sehen, während ich eine Trauerrede für ihre Tochter halte.“

Dabei erinnert sie sich an die Worte, die sie damals an ihre trauernden Freunde richtete: Die Geburt von Emeline sei mühsam und kräfteraubend gewesen. Doch Morgan hätte "tief nach einer Kraft gegraben, von der sie nicht wusste, dass sie diese hat, und kämpfte sich durch. Sie fand die Energie, ihr Baby Girl auf die Welt zu bringen." Eben diese Energie und Kraft habe ihr später dabei geholfen, den Verlust ihres Kindes zu überstehen.

Der Tod der damals 19-Monate-alten "Emmy" solle nicht umsonst gewesen sein und jetzt viele weitere Leben retten. Man solle sich fortan auf die derzeitige Generation konzentrieren. Zu guter Letzt gibt es dann doch ein Lebenszeichen von Morgan Miller auf Instagram: Sie kommentiert den Post ihrer Hebamme mit den Worten "Ich liebe dich".

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