Oscars 2018: Alles über die 90. Academy Awards

Oscars 2018: Am 04. März 2018 ist es soweit

Am 04. März werden die Oscars 2018 verliehen. Alle Infos zur 90. Verleihung der Academy Awards bekommt ihr hier. 

Jahr für Jahr freuen sich das Who is Who der Filmindustrie und Millionen Menschen vor den Bildschirmen auf die glamouröseste und wichtigste Preisverleihung der Welt: die Academy , besser bekannt als die Oscars! Bereits zum 90. Mal wird die goldfarbene Trophäe am 04. März 2018 in Los Angeles an die Besten der Besten verliehen.

Schauspieler, Regisseure, Masken – und Kostümbilder – sie alle hoffen auch in diesem Jahr auf die Oscars 2018. Denn wer den Award gewinnt, zieht mit einem One-Way-Ticket in den ewigen Hollywood-Olymp ein, wo sich die großen Stars genüsslich in Ruhm und Ehre sonnen dürfen.

Das sind die Nominierten!

Wir habe lange drauf geartet, jetzt stehen die Nominierten für einen Oscar 2018 endlich fest. Hier sind die wichtigsten Kategorien im Überblick.

Bester Film:

Dunkirk

Darkest Hour

Phantom Thread

The Post

Call Me by Your Name

Get Out Lady Bird

Shape of Water – Das Flüstern des Wassers

Three Billboards Outside Ebbing, Missouri

Bester Hauptdarsteller:

Timothée Chalamet – Call Me By Your Name

Daniel Day-Lewis – Phantom Thread

Daniel Kaluuya – Get Out

Denzel Washington – Roman Israel, Esq.

Gary Oldman – Darkest Hour

Beste Hauptdarstellerin:

Meryl Streep - The Post

Sally Hawkins - Shape of Water

Saoirse Ronan - Lady Bird

Margot Robbie - I, Tonya

Frances McDormand - Three Billboards

Bester Nebendarsteller:

Willem Dafoe – Florida Project

Woody Harrelson – Three Billboards

Christopher Plummer – Alles Geld der Welt

Sam Rockwell – Three Billboards

Richard Jenkins – Shape of Water

Beste Nebendarstellerin:

Mary J. Blige – Mudbound

Allison Janney – I, Tonya

Lesley Manville – Der seidene Faden

Laurie Metcalf – Lady Bird

Octavia Spencer – Shape of Water

Beste Regie:

Jordan Peele – Get Out

Christopher Nolan – Dunkirk

Greta Gerwig – Lady Bird

Paul Thomas Anderson – Phantom Thread

Guillermo del Toro – Shape of Water

Bestes Drehbuch:

Get Out – Jordan Peele

The Big Sick – Emily V. Gordon und Kumail Nanjiani

Shape of Water – Das Flüstern des Wassers - Guillermo del Toro und Vanessa Taylor

Lady Bird – Greta Gerwig

Three Billboards Outside Ebbing, Missouri – Martin McDonagh

Bester Animationsfilm:

Coco

Loving Vincent

Ferdinand

The Boss Baby

The Breadwinner

Bester fremdsprachiger Film:

Loveless

On Body and Soul

The Square

The Insult

Eine fantastische Frau

Jimmy Kimmel moderiert die Oscars 2018

Jimmy Kimmel moderiert seit jahren eine Late-Night-Show

Doch nicht nur die Nominierten für die begehrte Trophäe stehen an diesem Abend im Mittelpunkt des Geschehens. Auch der Moderator des Abends spielt eine wichtige Rolle. Immerhin fiebern jedes Jahr fast 45 Millionen Zuschauer mit ihren Idolen mit – und die wollen schließlich unterhalten werden.

Das Rennen für die Oscars 2018 machte deswegen – wie schon im vergangenen Jahr - US-Talkmaster und Komiker Jimmy Kimmel. Er war der erste Late-Night-Show-Moderator, der durch die Academy Awards führen durfte.

Eine weise Entscheidung, denn wie man in den vergangenen Jahren gelernt hat (man denke nur an Ann Hathaway), ist es nicht immer ratsam, einen Hollywood-Star auf die berühmte Bühne zu stellen und darauf zu bauen, dass er als Moderator ebenso brilliert wie als Leinwand-Darsteller.  

Erste Konsequenzen nach der Oscar-Panne 2017

Es war wohl einer der peinlichsten Momente der Oscar-Geschichte. Bei der Verkündung des Gewinners in der Kategorie 'Bester Film' kam es zu einer unangenehmen Verwechslung, als fälschlicherweise 'La La Land' statt 'Moonlight' als Gewinner auserkoren wurde.

Damit ein solcher Faux-Pas nicht noch einmal passiert, herrscht bei den Oscars 2018 ein striktes Smartphone-Verbot im Backstage-Bereich. Damit soll die volle Konzentration der Mitarbeiter garantiert werden. Außerdem wird ein dritter Mitarbeiter eingestellt, der nicht nur schon die Gewinner kennt, sondern auch die Verteilung der Umschläge überwacht. Na, wenn das mal nicht umsichtig ist.

Das waren die Gewinner 2017

Oscars 2018: Alles über die 90. Academy Awards

Die neuesten Mitglieder des elitären Clubs der Oscar-Gewinner sind die Preisträger vom letzten Jahr. Allen voran Hollywoods Sweetheart Nummer eins, , die den Oscar als beste Hausptdarstellerin entgegennahm, sowie Casey Affleck, der den Preis als bester Hauptdarsteller einheimste. Viola Davis und Mahershala Ali gewannen den Oscar als beste Nebendarsteller.

Der Film 'Moonlight' sahnte ebenfalls ordentlich ab und gewann unter anderem in der Kategorie 'Bester Film'. 'La La Land' blieb mit insgesamt sechs Oscars bei 14 Nominierungen hinter den Erwartungen zurück. Und wer zieht im März 2018 nach?

Übrigens kommt nicht jeder Film in die engere Oscar-Auswahl. Berücksichtigt werden nur Produktionen, die zwischen dem 01. Januar und dem 31. Dezember des vorangegangenen Jahres im Gebiet von   County erstmals mindestens sieben Tage lang in einem öffentlichen Kino gezeigt wurden. Wer sich wohl für die Oscars 2018 qualifiziert hat? Bei uns erfahrt ihr es in Kürze.

Das sind die größten Oscar-Gewinner aller Zeiten

Er ist der Vater unserer liebsten Märchenfilme, der Erfinder der coolsten Zeichentrickfilme und der bis heute größte Abräumer bei den Oscars (völlig zu Recht, wie wir finden!). Keiner hat je so viele Goldjungen gewonnen, wie Walt Disney. Der amerikanische Filmproduzent musste zu Hause sicher ganz schön anbauen, um seine 26!!! Trophäen unterzukriegen. 37 Mal war er insgesamt nominiert – das macht ihm keiner nach!

Walt Disney hat bis jetzt die meisten Oscars gewonnen

Außer vielleicht Tom und Jerry. Das lustigste Comic-Paar der Welt konnte nämlich auch schon einige Academy Awards einheimsen. Sieben Oscars gehen auf das Konto des tierischen Duos und machen sie damit zu den am häufigsten ausgezeichneten Trickfilmstars aller Zeiten (das muss man ihnen erst mal nachmachen!).

Der Herzschmerz-Klassiker ‚Titanic’ kann darüber nur müde lachen. Der Blockbuster von James Cameron holte sich 1998 14 Oscarnominierungen und gewann am Ende sage und schreibe elf Trophäen – unter anderem als ‚bester Film’. Ebenfalls elf Trophäen heimsten auch die Streifen ‚Ben Hur’ (1960) und ‚Der Herr der Ringe – die Rückkehr des Königs’ (2004) ein – unglaublich!

Katharine Hepburn und Meryl Streep haben ein Oscar-Abo!

Katharine Hepburn zählt zu den Hollywood-legenden

Doch auch einige Schauspieler sind oder waren quasi Dauer-Gast auf der berühmtesten Bühne der Welt und haben praktisch ein Abo auf die Oscarnominierung. Ikone Katharine Hepburn zum Beispiel konnte satte vier Oscars ihr Eigen nennen. Doch die Hollywood-Konkurrenz schläft nicht und so sind ihr bis heute einige Stars dicht auf den Fersen. Hollywoods Grand Dame und Liebling der Zuschauer, Meryl Streep, hörte bereits dreimal den legendären Satz „And the Oscar goes to ...“.

Sie hat zwar bis jetzt nicht die meisten Oscars im Regal stehen, aber noch niemand durfte sich über so viele Nominierungen freuen wie sie. 20 Mal schon saß Frau Streep in der ersten Reihe des Dolby Theatres und hoffte auf einen Academy Award. Drei Oscars räumten bis jetzt übrigens auch Jack Nicholsen, Daniel Day Lewis, Walter Brennan und Ingrid Bergmann ab.

Ist der Oscar wirklich aus Gold?

Oscars 2018: Am 04. März 2018 ist es soweit

Nicht ganz! Der Oscar besteht aus einem Gemisch aus Nickel, Kupfer und Silber und ist mit 24 karätigem Gold überzogen (immerhin!). Dazu ist die Statue 34 Zentimeter groß und wiegt satte vier Kilo. Klar, dass der Goldjunge nicht ganz billig ist - der Materialwert beläuft sich auf rund 300 US-Dollar. Also ganz schön happig, was die Stars bei den Oscars 2018 wieder schleppen müssen.

Warum heißt der Oscar eigentlich Oscar?

Der Aademy Award hieß nicht immer Oscar. Den genauen Ursprung des Namens weiß man allerdings auch nicht wirklich. Bis heute kursieren vier Geschichten darüber, wie der berühmte Goldjunge zu seinem Namen kann.

  • Version 1: Ein Mitglied der Academy soll beim Anblick des Goldjungen gerufen haben: „Der sieht ja aus wie mein Onkel Oscar!“
  • Version 2: Filmkolumnist Sidney Skolsky meinte Zeit seines Lebens, er habe sich den prägnanten Namen ausgedacht.
  • Version 3: Schauspiel-Ikone Bette Davis soll den Goldjungen einmal mit ihrem Ehemann Oscar Nelson verglichen haben.
  • Version 4: Walt Disney hat angeblich mal gehört, dass jemand den goldenen Ritter mit Schwert ‚Oscar’ nannte. Er dachte, dass sei der offizielle Name der Trophäe und bedankte sich bei der Verleihung anschließend für seinen ‚Oscar’.

Und, welche Geschichte glaubt ihr?

Weitere Fun-Facts zu den Oscars

Die Namen der Oscar-Gewinner stecken in versiegelten Umschlägen

In Redelaune? Pech gehabt!

  • Auch eine Danksagung muss mal ein Ende haben. Nachdem sich Halle Berry 2002 ewig lange für ihren Oscar bedankte (sie hat ganze 32 Mal ‚Danke’ gesagt – jaaa, es gibt Menschen, die sowas zählen!), hat die Academy die Redezeit der Gewinner auf 45 Sekunden verkürzt. Danach wird der Preisträger einfach vom Orchester übertönt und wenn das auch noch nicht recht, wird eben sein Mikro auf stumm geschaltet – brutal, oder? Fast jedes Jahr gibt es einen, der sich nicht an die 45 Sekunden hält, wir sind gespannt, wer auch bei den Oscars 2018 wieder nicht zum Punkt kommt.

Spinksen streng verloten!

  • Dass die Preisträger bei der Verleihung verkündet werden, war nicht immer so. Bis 1941 wurden die Gewinner immer schon vorab bekannt gegeben. Weil das aber ganz schön langweilig war, entschied man, die Namen in versiegelte Umschläge zu packen, die dann erst live auf der Bühne das erste Mal geöffnet werden durften. Es bleibt also auch bei den Oscars 2017 weiter spannend – uuuuhhh! Das Ganze ist übrigens wirklich streng geheim. Außer der Academy-Jury wissen nur die zuständigen Notare der Witschaftsprüfungsgesellschaft Bescheid, welche Namen sich in den Umschlägen verbergen.

ag

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