Prinz Charles ganz emotional: Womit Prinz William ihn zu Tränen rührte

Nach Prinz Harry und Herzogin Meghan rückt nun Prinz Charles in den Fokus des britischen Fernsehsenders ITV: Am Donnerstag (24. Oktober) wird eine Dokumentation anlässlich Charles' Übernahme des Herzogtums Cornwall ausgestrahlt. Darin zeigt sich der sonst so zurückhaltende Prinz von Wales ungewohnt emotional.

Prinz Charles, 70, feiert Jubiläum: 1969, vor 50 Jahren, wurde er zum Prinz von Wales ernannt und übernahm damit die Verwaltung des Herzogtums Cornwall, einem privatem Portfolio - man könnte auch sagen: einem privaten Imperium - aus Grundstücken, Finanzinvestitionen und Immobilien. Der TV-Sender ITV ehrt den Prinzen aus diesem Anlass mit einer zweiteiligen Dokumentation namens "Prince Charles: Inside the Duchy of Cornwall". Die Macher begleiteten Charles in seiner Rolle als Vermieter, Farmer und Verwalter des Landes - und wurden Zeugen eines rührenden Moments. 

Prinz Charles gesteht: William rührte ihn zu Tränen

Eines Tages, wenn Prinz Charles den Thron besteigen wird, wird sich Prinz William , 37, gemäß einer jahrhundertelangen Tradition des Herzogtums annehmen müssen. Eine Aufgabe, mit der William offenbar einverstanden ist. Er habe "eine Leidenschaft" für die Landwirtschaft und lerne darüber so viel, wie er könne, erzählt er in der Doku und ergänzt: "Meine Kinder spielen bereits auf den Traktoren und ... es ist so wichtig, nach draußen zu gehen und die Kinder die Natur verstehen zu lassen".

Mit seinem Interesse für das Herzogtum scheint William seinen Vater mitten ins Herz zu treffen. "Als ich es bemerkte, konnte ich es nicht glauben, ich war tief berührt und bewegt von dem, was er sagte", gesteht Charles in der Doku über seinen ältesten Sohn.

Es hat mich praktisch zu Tränen gerührt. Weil ich plötzlich dachte: 'Gut. Allein das von ihm zu hören hat die letzten 50 Jahre lohnenswert gemacht'.

Der 70-Jährige ergänzt, dass William"ziemlich viel Glück" habe, erst in einem späteren Alter die verantwortungsvolle Aufgabe übernehmen zu müssen. Über sein Wirken als künftiger Herzog von Cornwall versichert William in der TV-Doku, er "werde so ziemlich das Gleiche tun, was mein Vater tut." Im vergangenen Jahr nahm William laut "Hello"-Magazine an einer Reihe privater Treffen in Bezug auf das Herzogtum teil und besuchte einige Liegenschaften in Somerset.

Prinz Charles und das Erbe an Prinz William

Der Herzogtum Cornwall war 1337 von König Edward III. gegründet worden, um die Finanzierung der öffentlichen, privaten und gemeinnützigen Aktivitäten seines Sohnes Prinz Edward zu sichern. Seitdem werden die Ländereien jeweils vom ältesten Sohn des amtierenden Monarchen - dem Prinzen von Wales und gleichzeitig Herzog von Cornwall - verwaltet. Nach Charles und William wird eines Tages Prinz George, 6, die Geschäfte führen. 

Das Herzogtum umfasst mehr als 53 000 Hektar, verteilt über den Südwesten Englands und brachte Charles laut des offiziellem Finanzreportes des Herzogtums 2018 21,7 Millionen Pfund (etwa 25,5 Millionen Euro) ein. Es liefert damit den Großteil von Charles' Einkommen und finanziert sowohl seine Söhne und deren Familien als auch seine Mitarbeiter. Aus Steuergeldern werden nur die offiziellen Reisen des Prinzen und seiner Familie sowie Unterhaltung seiner Wohnsitze bezahlt.

Den ersten Teil von "Prince Charles: Inside The Duchy of Cornwall" strahlt ITB am 24. Oktover aus, den zweiten Teil am 31. Oktober. Start ist jeweils um 22 Uhr deutscher Zeit.

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Dieser Artikel ist ursprünglich auf Gala.de erschienen.

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