Diese 15 Hochzeits-Traditionen sind für Harry & Meghan Pflicht!

Protestieren ist hier zwecklos. Wer in das britische Königshaus einheiratet, muss sich allerhand Regeln merken – und leider auch befolgen.

Seit Prinz Harry und Meghan Markle ihre Verlobung verkündet haben, ist gefühlt die halbe Welt im Hochzeitsfieber. Bereits im Mai 2018 soll die royale Sause in London stattfinden – die Vorbereitungen dafür dürften also bereits auf Hochtouren laufen.

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Welcher Designer bekommt den Zuschlag für das wichtigste Brautkleid des Jahres? Welche Köstlichkeiten kommen am Tag aller Tage auf die Teller der Royals? Und welche Blumen schmücken den Brautstrauß? Harry und Meghan müssen viele Entscheidungen treffen. Einige davon werden ihnen allerdings abgenommen – und zwar vom britischen Königshaus höchstpersönlich.

Es gibt nämlich jahrhundertealte Hochzeits-Traditionen, die nicht mal die Nummer fünf der britischen Thronfolge brechen darf.

Die Braut trägt IMMER weiß

Diese Tradition geht auf Queen Victoria im Jahre 1840 zurück – und dürfte wahrscheinlich das geringste Problem für Meghan Markle darstellen.

Es gibt IMMER ein offizielles Hochzeitsbild

Ob sie nun wollen oder nicht: Nach dem Jawort heißt es für das frisch verheiratete Paar und dessen Familien erst mal stramm stehen für den Hof-Fotografen.

Die Queen schickt IMMER die Einladungen raus

Für die Hochzeit von Prinz William und Kate Middleton hat die 91-Jährige angeblich 1.900 Einladung versendet. Ob die Gästeliste bei Harry und Meghan ähnlich lang sein wird? Na, hoffentlich hat die Queen ihr Handgelenk ordentlich geölt.

Die Hochzeitstorte ist IMMER fruchtig

Harry und Meghan lieben es eher schokoladig? Tja, Pech gehabt! Ohne Frucht keine Hochzeitstorte – und das will ja nun auch keiner. Ganz so schlimm ist es aber nicht. Denn neben der Traditions-Torte gibt es immer noch eine zweite Torte – und die darf auch gerne aus Schokolade sein.

Im Brautstrauß ist IMMER ein Zweig Myrte

Auch diese Tradition geht auf Queen Victoria zurück – und ist wirklich romantisch. Myrte wird nämlich auch das Kraut der Liebe genannt. Und wenn wir schon dabei sind: Nach der Zeremonie ist es royaler Brauch, dass die Braut ihren Strauß auf dem Grab des unbekannten Soldaten in der Westminster Abbey niederlegt. Also nix mit Brautstrauß werfen!

Der Bräutigam hat IMMER einen „Unterstützer“ – und keinen Trauzeugen

Zumindest bei diesem Punkt sind Regeln offenbar tatsächlich dazu da, gebrochen zu werden. Prinz William hat seinen Bruder Harry bei seiner Hochzeit im April 2011 jedenfalls zu seinem Trauzeugen ernannt. Üblich ist das aber nicht.

Die Eheringe enthalten IMMER walisisches Gold

Diese Tradition geht auf Queen Mom im Jahr 1923 zurück. Walisisches Gold gilt als dreimal so wertvoll wie „normales“ Gold. Frei nach dem Motto: Wenn schon, denn schon!

Die königliche Familie zahlt IMMER für die Hochzeit

Das wird vor allem Meghan Markle freuen, denn in den USA ist es bekanntlich üblich, dass die Familien der Bräute für die Kosten aufkommen – und die sind bei einer royalen Hochzeit doch recht üppig. Die Queen blätterte für das Jawort von William und Kate satte 14 Millionen Euro hin.

Nach der Hochzeit geht es IMMER auf den Balkon des Buckingham Palastes

Erst Ja sagen – und dann ab auf den Balkon, auf den an diesem Tag die ganze Welt schaut. Schließlich ist so eine royale Hochzeit auch immer ein Ereignis für das Volk.

Es gibt IMMER zwei Hochzeits-Empfänge

Da soll mal einer sagen, die Briten wüssten nicht, wie man anständig feiert. Nach dem sogenannten ‚Wedding Breakfast’ am Mittag, geht es am Abend nochmal so richtig rund.

Die Gäste bekommen IMMER ein Stück der Hochzeitstorte

Es lohnt sich also, wenn die Queen einen zur Hochzeit einlädt. Neben zwei Feiern gibt es auch noch ein Stück der Fruchttorte – und zwar stilecht in einer edlen Schatulle und mit ein paar netten Zeilen der frisch Vermählten.

Die weiblichen Gäste tragen IMMER Hut

Bei königlichen Veranstaltungen ist es ja sowieso ein quasi ungeschriebenes Gesetz, dass die Frauen Hut tragen. Hochzeiten bilden da erst recht keine Ausnahme. Wir freuen uns jedenfalls darüber, denn dadurch gibt es immer was zu sehen. Wir erinnern nur nochmal an das Geweih-ähnliche Modell, dass Prinzessin Beatrice bei der Hochzeit von William und Kate trug.

Royals heiraten IMMER Protestanten

Diese Tradition geht auf das ‚Gesetz zur Regelung’ (Im Original: Act of Settlemet) aus dem Jahre 1701 zurück. Die Mitglieder des Königshauses sind nämlich auch Kopf der Kirche von England – und die ist protestantisch anglikanisch. Das Ziel dieses Gesetzes ist es, das protestantische Erbe zu erhalten. Und da Meghan Markle nicht getauft ist, muss dies vor der Hochzeit noch nachgeholt werden.

Die Queen muss einer Hochzeit IMMER erst zustimmen

Auch das hat schon lange Tradition – und zwar 245 Jahre. Auch wenn das britische Könighaus in den letzten Jahrzehnten deutlich moderner geworden ist und die Royals schon länger auch Bürgerliche heiraten dürfen, so hat die Queen beim Thema Hochzeit noch immer das letzte Wort. Meghan Markle hat die Queen übrigens einige Mal getroffen, bevor Harry ihr die Frage aller Fragen gestellt hat. Übrigens: Sollte sie mal „Nein“ sagen – und die Hochzeit dann trotzdem stattfinden, würde das den Ausschluss aus dem Königshaus und den Verlust aller Titel und Privilegien bedeuten.

Der Bräutigam trägt auf seiner Hochzeit IMMER Uniform

Das ist genauso Tradition, wie die, dass alle männlichen Mitglieder des Königshauses im britischen Militär dienen. Zumindest die Männer müssen sich beim Thema Outfit also keinen Kopf zerbrechen.  

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