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Prinz Harry: Er niest in seine Hand - wie gefährlich ist das?

Prinz Harry: Er niest in seine Hand - wie gefährlich ist das?
© Pool / Getty Images
Prinz Harry macht vor, wie es NICHT geht: Er niest in seine Hand. Warum das gefährlich sein könnte.

An Ostern verteilten Prinz Harry, 35, und Herzogin Meghan, 38, Essen in Los Angeles. Aufnahmen von Videokameras, die dem Promiportal "TMZ" vorliegen, zeigen: Der Wahl-Amerikaner niest - durch seinen Mundschutz - in die Hand. Besonders aktuell, aber eigentlich immer, ein absolutes No-Go in Sachen Hygiene. Wie gefährlich ist diese Handlung trotz Schutzmaske?

Prinz Harry niest in seine Hand: Grundsätzlich keine gute Idee

Nicht erst seit ihrem Umzug von Großbritannien nach Kanada und später weiter nach Los Angeles sehen sich Harry und Meghan permanenter Kritik ausgesetzt. Nun also ein neuer Grund zum Aufregen. Mag man nicht immer mit der kritischen Meinung übereinstimmen - in diesem Fall scheint der mahnende Zeigefinger durchaus angebracht.

Denn, so rät das "Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte" (BfArM) auf seiner Website, auch wer sogenannte "Communitymasken" oder Tücher als Mundschutz trägt, sollte auf die empfohlenen Hygienemaßnahmen achten. Es heißt: "Die gängigen Hygienevorschriften, insbesondere die aktuellen Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung sind weiterhin einzuhalten."

Ein nicht-medizinischer Mundschutz hält lediglich einen Teil der Viren auf

Das "Robert Koch Institut" verweist u.a. auf die Handhygiene und das Einhalten von Husten- und Niesregeln und auf die Richtlinien der "Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung". Diese schreibt: "Ist kein Taschentuch griffbereit, sollten Sie sich beim Husten und Niesen die Armbeuge vor Mund und Nase halten und ebenfalls sich dabei von anderen Personen abwenden."

"Masken (können) als Kleidungsstücke dazu beitragen, die Geschwindigkeit des Atemstroms oder Tröpfchenauswurfs z.B. beim Husten zu reduzieren", meint das BfArM. "Reduzieren" nicht verhindern.  

Verwendete Quellen: Robert Koch Institut, Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte, Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, TMZ

Dieser Artikel ist ursprünglich auf Gala.de erschienen.


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