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Prinzessin Eugenie Prinzessin Eugenie unter Druck wegen Baby-Foto

Prinzessin Eugenie
Prinzessin Eugenie
© Getty Images
Prinzessin Eugenie hat auf Instagram ein Foto der Hand ihres Sohnes gepostet. Doch das reicht nicht aus, meint ein Royal-Experte und glaubt, dass die Öffentlichkeit ein vollumfängliches Foto erwartet. 

Queen-Enkelin Prinzessin Eugenie, 30, und ihr Ehemann Jack Brooksbank, 34, sind am 9. Februar zum ersten Mal Eltern geworden. Ihren Sohn, dessen Name noch ein Geheimnis ist, stellten sie der Öffentlichkeit auf Instagram vor. Dazu postete Eugenie auf ihrem Account ein Schwarzweißfoto, das die Hand des Babys zeigt. Gehalten werden die fünf Fingerchen von den Händen der Prinzessin und ihres Mannes. Ein Foto, wie man es in sozialen Netzwerken zuhauf findet. Vor allem Prominente, die die Privatsphäre ihres Kindes schützen wollen, greifen auf diese "Foto-Light"-Methode zurück. Für einen Royal ist eine derartige Präsentation allerdings ungewöhnlich. Phil Dampier, der eine Reihe von Büchern über die königliche Familie geschrieben hat, sieht das Bild daher kritisch.

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Druck für weibliche Royals nach der Geburt

Was für viele Frauen unvorstellbar ist, ist für hochrangige weibliche Mitglieder des britischen Königshauses Realität: Wenn sie Mutter geworden sind, erwartet die Öffentlichkeit Fotos des Neugeborenen. Die Bilder gehen dann aus England um die Welt. Doch warum ist das so? Nun, die Britinnen und Briten unterstützen die Königsfamilie mit Steuergeldern für dienstliche Ausgaben. Manchmal verschwimmen die Grenzen: Heiratet ein Royal und muss dafür Polizei abgestellt werden, wird auch dies aus Steuergeldern gezahlt. Im Gegenzug erwartet das Volk, an bestimmten Meilensteinen im Leben der Royals teilhaben zu dürfen.

Forderung an Prinzessin Eugenie

Im Gespräch mit "The Telegraph" sagt Royal-Experte Phil Dampier: "Eugenie hatte eine ziemlich aufwendige Hochzeit, daher hat die Öffentlichkeit wahrscheinlich das Recht, richtige Bilder ihres Babys zu sehen, anstatt ein Instagram-Bild ihrer Finger. Es ist schwierig, ein Gleichgewicht zu finden, wenn ein royales Paar einerseits Publicity sucht, andererseits Privatsphäre."

Ob Prinzessin Eugenie dem Druck der Öffentlichkeit nachgeben wird und doch noch ein "richtiges" Foto ihres Babys zeigen wird – abwarten.

Dieser Artikel ist zuvor auf GALA.de erschienen.

Verwendete Quelle: telegraph.co.uk

jre

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