Prinzessin Haya bint-al Hussein: Ihr schwerer Gang zum Gericht

Im Scheidungskrieg mit ihrem Ehemann Scheich Mohammed bin Raschid Al Maktoum musste Prinzessin Haya bint al-Hussein erneut am Londoner High Court erscheinen.

Es war sicherlich kein leichter Gang für Prinzessin Haya bint al-Hussein: Die 45-jährige Frau des Emirs von Dubai, Scheich Mohammed bin Raschid Al Maktoum, 70, musste erneut vor dem Obersten Gericht in London erscheinen. Die Prinzessin befindet sich derzeit in einem Scheidungskrieg mit ihrem Ehemann.

Prinzessin Haya erneut vor Gericht

Aufnahmen zeigen, wie die zweifache Mutter, die in Großbritannien Schutz gesucht hat und um das Sorgerecht für ihre Kinder Al-Jalila, zwölf, und Zayed, sieben, kämpft, am Dienstag (12. November) für eine weitere Anhörung den Londoner High Court erreicht. Die Halbschwester des jordanischen Königs Abdullah, 57, steigt im Beisein von Sicherheitspersonal aus einer dunklen Limousine und geht mit ernster Miene zum Gerichtsgebäude. Für diesen wichtigen Anlass hat sie schlichte Kleidung in gedeckten Farbtönen gewählt: Zu einem dunkelgrünen Kleid trägt sie eine passende Handtasche, einen cremefarbenen Schal sowie beige Pumps. 

Kampf ums Sorgerecht

Laut Informationen der britischen "Daily Mail" habe das entzweite Paar an diesem Tag wichtige Anhörungen vor der sogenannten Family Division des Gerichts, die sich mit Angelegenheiten wie Scheidung und Sorgerecht befasst. Der Emir von Dubai sei dem Termin erneut ferngeblieben. Die Anhörungen könnten noch bis Ende dieser Woche andauern.

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Urteil noch im November erwartet

Laut "Daily Mail", die sich auf Andrew McFarlane, den Vorsitzenden der Family Division beruft, habe Prinzessin Haya einen sogenannten Missbrauchsverbotsbescheid beantragt, der Opfern von häuslicher Gewalt helfen soll, ihren Peiniger fernzuhalten. Des Weiteren soll sie für eine Schutzverordnung gegen Zwangsverheiratung kämpfen, da sie fürchte, eines ihrer Kinder könne gegen seinen Willen in eine Ehe gezwungen und zu diesem Zweck aus dem Land geschafft werden. Ebenso werde die Frage des Sorgerechts entschieden. Das Urteil wird noch in diesem Monat erwartet.

Dieser Artikel ist ursprünglich auf gala.de erschienen 

mzi
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