Prinzessin Marie und Prinz Joachim: Sie wehren sich gegen Kritik

Prinz Joachim steht in seinem Heimatland Dänemark in der Kritik. Seine Ehefrau Prinzessin Marie verteidigt ihn jetzt mit deutlichen Worten in einem Interview.

Prinz Joachim, 50, wohnt derzeit mit Prinzessin Marie, 43,  und den gemeinsamen Kindern Prinz Henrik, zehn, und Prinzessin Athena, sieben, in Paris, wo Joachim ein einjähriges Studium an der Militärakademie absolviert. Der Umzug der Familie sorgt zu Hause in Dänemark einmal wieder für Kritik. Grundsätzlich sei die Öffentlichkeit mit dem Schritt zwar einverstanden, schreibt "Dana Press". Doch dass Joachim weiterhin eine Apanage erhält, obwohl er nicht für das Königshaus arbeitet, soll einigen Beobachtern übel aufstoßen. 

Prinz Joachim meckert mit Journalisten

Als Prinz Frederik, 51, und Prinzessin Mary, 47, vom 7. bis 9. Oktober auf offiziellem Besuch in Paris waren, hatten auch Joachim und Marie einen Auftritt. Doch die Kommunikation zwischen Joachim und der Presse verlief alles andere als zufriedenstellend. Als ein Medienvertreter ihn auf das Thema Apanage ansprach, reagierte Joachim ungehalten. "Wissen Sie was? Ich bin hier auf einer Mission für Dänemark in Frankreich, und hierbei handelt es sich nicht um etwas, was einem leicht in den Schoß gefallen ist. Ich habe hier genug zu tun. Und dann sollte ich vielleicht noch hinzufügen: Ich bin sehr stark dazu aufgefordert worden, das zu tun. Auch von der Königin", zitiert ihn "Dana Press".

Dass ihr Mann kritisiert wird, will auch Prinzessin Marie nicht länger akzeptieren und findet gegenüber einer Zeitung deutliche Worte der Verteidigung.

Prinzessin Marie ist sauer

Der dänischen Zeitung "Se og Hör" gegenüber gab Marie ein exklusives Interview und hielt mit ihrer Meinung nicht hinter dem Berg. "Ihr solltet wirklich wissen, dass alles, was Joachim tut, er für Dänemark macht. Für euch!", stellte sie klar. Ob sie stolz auf ihn sei, wollte der Reporter wissen. Maries eindeutige Antwort: "Natürlich. Und ihr solltet es auch sein. Die Kritik ist vollständig ungerecht. Unfair im Vergleich zu dem, was er macht. Ich kann das einfach nicht verstehen."

Dass Prinz Joachim sich von der Kritik beeinflusse lasse, verneinte sie, gab aber zu: "Aber er findet natürlich auch, dass das alles ungerecht ist. Er weiß auch recht gut, wie die Stimmung ausschlagen kann, aber es geht ihm gut. Er ist nicht arrogant! Und er sagt die Wahrheit. Immer." "Se off Hör" schrieb, dass man den Eindruck habe, dass es Marie guttat, einmal Dampf abzulassen.

Das sagt der Adels-Experte zu Maries Interview

Der Königshaus-Experte Sören Jakobsen zeigte sich unterdessen überrascht darüber, dass sich Prinzessin Marie in die Debatte einmischt. So etwas kennt man im dänischen Königshaus nicht. Dennoch hat Jakobsen Verständnis für den Ausbruch Maries: Man sehe, dass sie eine liebende Ehefrau sei. Jakobsen ist außerdem der Meinung, man merke, wie sehr Joachim unter Druck geraten sei, und weist auf das Problem hin, dass im Grunde niemand wisse oder sehe, was Prinz Joachim denn für Dänemark genau tue. "Ich sage das jetzt vielleicht etwas zugespitzt: Prinz Joachim ist auf einer Mission in Frankreich, aber für sich selbst. Denn er muss hinaus und danach einen Job für sich finden."

Über die Apanage an Prinz Joachim entscheidet in Dänemark das Parlament. Auch die neue Regierung hat an der Entscheidung der alten Regierung nicht gerüttelt. Während des kurzzeitigen Ausbildungsverlaufs im Ausland darf Joachim die Apanage behalten.

Zum GALA-Artikel hier entlang.

Dieser Artikel ist ursprünglich auf Gala.de erschienen. 

jre

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