Royal-News über Prinz William: Er äußert sich zur Corona-Krise

Prinz William hat sich zur globalen Coronavirus-Krise geäußert und schwört die Briten auf ein Miteinander ein. Auch für seine eigenen Kinder hat die Situation jetzt folgen.

Dass sich Prinz William, 37, an sein Volk wendet und über das Coronavirus spricht ist vor allem deshalb bemerkenswert, weil Prinz Charles, 71, und Queen Elizabeth, 93, die in der Hackordnung der Monarchie über William stehen, bisher zu dem Thema schweigen.

Das sagt Prinz William zum Coronavirus

"Wann immer und wo immer Schwierigkeiten auftreten, hat das britische Volk die einzigartige Fähigkeit, an einem Strang zu ziehen", lobt Prinz William seine Landsleute in einem Video, das der Kensington Palast am Mittwochabend (18. März) auf Instagram und Twitter hochgeladen hat. Der Prinz fährt fort: "Die Art und Weise, wie lokale Gemeinschaften die Betroffenen unterstützen, zeigt das Beste aus unseren Werten und unserer menschlichen Natur." 

Der Wunsch der Menschen zu helfen müsse auf die bestmögliche Art und Weise organisiert werden, meint William und macht deshalb Werbung für den National Emergencies Trust. Der Fonds wurde 2019 eingerichtet, um im Falle einer Katastrophe oder eines Notfalls in England Spenden zu sammeln, und will jetzt diejenigen unterstützen, die infolge des Ausbruchs des Coronavirus in Not geraten sind.

"Ich sagte bei seinem Start im letzten Jahr, dass ich den Tag fürchtete, an dem er gebraucht werden würde", sagt William in dem Video über National Emergencies Trust. "Leider ist dieser Tag mit dem Ausbruch von COVID-19 schneller gekommen, als jeder von uns gehofft hatte." Er sei nun dankbarer denn je, dass es Fonds gebe, denn er werde "dazu beitragen, dass alle unsere Bemühungen zur Bewältigung dieser Herausforderung bestmöglich kanalisiert werden."

Die britischen Royals sind vom Coronavirus betroffen

Wegen des Coronavirus wird die Queen am 19. März - und damit eine Woche früher als geplant - in ihren Osterurlaub nach Schloss Windsor fahren. Wie der Palast bekannt gab, werde die Königin "wahrscheinlich" auch über Ostern hinaus dort bleiben. Außerdem kündigte der Palast an, vorerst diejenigen Events zu streichen, bei denen die Mitglieder der Königsfamilie vor einer Menschenmengen aufgetreten wären.

Am Freitag (20. März) schließen in England landesweit die Schulen. Prinz George, sechs, und Prinzessin Charlotte, vier, werden dann mit Online-Programmen Zuhause unterrichtet.

Das Coronavirus hat auch Auswirkungen auf die Hochzeit von Prinzessin Beatrice, 29, und Edoardo Mapelli Mozzi am 29.Mai. Das Paar überprüfe gerade seine Planungen, ließ der Palast wissen, und befolge die Ratschläge der Regierung zum Thema Corona. Eine Gartenparty, die nach der Trauung im Buckingham Palast geplant war, wurde bereits abgesagt. Die Hochzeit an sich soll nach wie vor stattfinden, nur der Rahmen - viele Gäste oder kleiner Kreis - scheint derzeit unklar.

Verwendete Quelle: twitter.com/KensingtonRoyal

Dieser Artikel ist ursprünglich auf Gala.de erschienen.

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