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Prinzessin Beatrice Wenn die Queen stirbt, bekommt sie diesen Job

Royals | Prinzessin Beatrice: Wenn die Queen stirbt, bekommt sie diesen Job
© Noam Galai / Getty Images
Prinzessin Beatrice nimmt keine Pflichten für das Königshaus wahr. Wenn Queen Elizabeth stirbt und Prinz Charles König wird, ändert sich das.

Kann der britische Monarch - aktuell Queen Elizabeth - aufgrund von Krankheit oder Abwesenheit im Ausland seine offiziellen Aufgaben als Souverän vorübergehend nicht wahrnehmen, werden zwei oder mehr Staatsräte ernannt, um an seiner Stelle zu handeln. Als sogenannter Counsellor of State kommen der Ehepartner des Monarchen und die vier nächsten Personen in der Thronfolge in Frage. Voraussetzung: Sie müssen 21 Jahre alt sein und die britische Staatsbürgerschaft besitzen.

Diese Royals können für Queen Elizabeth einspringen

Zur Auswahl als Counsellor auf State stehen aktuell demnach Prinz Philip, 99, Prinz Charles, 72, Prinz William, 38, Prinz Harry, 36, und Prinz Andrew, 60 (die Rücktritte von Harry und Andrew haben keinen Einfluss auf die Thronfolge oder die Rolle als potenzieller Staatsrat). Wenn die Queen stirbt, kommt Bewegung in die Gruppe: Herzogin Camilla, 72, rückt als Ersatz für Philip nach und Prinzessin Beatrice, 32, als ranghöchste Über-21-Jährige für Prinz Charles.

Der royale Job von Prinzessin Beatrice endet 2034

Schon jetzt steht der Stichtag fest, an dem Beatrice als Staatsrätin ausscheiden wird: Am 22. Juli 2034, dem 21. Geburtstag von Prinz George. Prinzessin Charlotte folgt am 2. Mai 2036, dann wird Prinz Andrew als Counsellor of State ausscheiden. Prinz Louis erreicht den Meilenstein am 23. April 2039 und verweist Prinz Harry des Platzes. Somit werden ab 23. April 2039 nur die direkten Nachkommen von Prinz Charles die wichtige Funktion des Staatsrates wahrnehmen (vorausgesetzt, alle werden am Stichtag am Leben sein und die Voraussetzungen erfüllen).

Das sind die Aufgaben eines Counsellor of State

Die Counsellor of State sind befugt, offizielle Aufgaben des Monarchen wahrzunehmen. Sie dürfen zum Beispiel an Sitzungen des aus Politikern bestehenden Beraterstabs des Monarchen (Geheimrat) teilnehmen, Unterlagen unterzeichnen und die Referenzen neuer Botschafter des Vereinigten Königreiches entgegennehmen. Eine Reihe grundlegender verfassungsrechtlicher Funktionen dürfen allerdings nicht delegiert werden. Dazu gehört zum Beispiel die Ernennung eines Premierministers, die Verleihung von Adelstiteln oder Belange, die den Commonwealth betreffen.

Das steckt hinter der Regelung

Nachdem König Georg VI., der Vater der Queen, im Dezember 1936 den Thron bestiegen hatte, wurde 1937 das Gesetz über die Counsellor of State verabschiedet – und damit eine dauerhafte Lösung für alle künftigen Souveräne gefunden, gewisse Aufgaben bei kurzfristiger Abwesenheit oder Krankheit an die fünf Mitglieder des Rates zu delegieren. Vor 1937 wurden entsprechende Regelungen nur dann getroffen, wenn sie nötig waren.

Verwendete Quelle: royal.uk

Dieser Artikel ist ursprünglich auf Gala.de erschienen.

jre

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