Sandra Kuhn: Mütter beschimpfen sie als schlechte Mama

Explosiv-Moderatorin Sandra Kuhn (38) wurde innerhalb von zwei Jahren stolze zweifache Mutter. Kurz danach steht sie wieder vor der Kamera, was andere Mütter gar nicht witzig finden. 

Der Weg zum Kinder-Glück war lang. Mehrere Jahre versuchte Sandra Kuhn schwanger zu werden. Dann plötzlich: Sie wird zweifache Mutter innerhalb von zwei Jahren. Zuerst kam Töchterchen Leni (1) zur Welt und sechs Monate später war schon Sohn Carl Leo unterwegs. Das Glück scheint perfekt. Jetzt – drei Monate nach der Geburt ihres zweiten Kindes – steht Sandra wieder vor der Kamera. Für viele Mütter ein Schock. In einem Interview mit der B.Z. spricht sie nun offen über Kinder und Karriere – und wie sie mit dem Shitstorm anderer Mütter umgeht.

"Um Gottes Willen, was tust du dir an!"

Ja, es sei auf jeden Fall anstrengend – Kinder und Karriere. Schließlich sind ihre Kleinen nur 14 Monate auseinander. "Zwei Wickelkinder und zwei Flaschenkinder", beschreibt sie im Interview. "Alle haben vorher zu mir gesagt: 'Um Gottes Willen, was tust du dir an!' Und ich habe immer gesagt: 'Ja, ja, erst mal gucken …'.“

Es scheint aber ganz gut zu klappen, denn sie ist gerade wieder in ihrer ersten Moderationswoche. Auch ihr Mann arbeitet bei "Guten Morgen Deutschland". Er meinte damals zu ihr: Sie solle arbeiten gehen, wenn sie wieder möchte. "Es ist bei uns nicht so, dass nur der Mann arbeiten darf und die Frau erstmal jahrelang zu Hause sein muss. Das ist ja auch sehr antiquiert.", verrät Sandra. Trotzdem gäbe es viele "Über-Mütter", die sie beschimpfen. Sandra sei eine schlechte Mutter, weil sie jetzt schon wieder arbeite – obwohl es nur fünf Tage im Monat sind. 

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"Ich blockiere manche Leute."

Wie sie mit dem Shitstorm umgeht, ist radikal und absolut bemerkenswert. So erklärt sie im Interview: "Ich blockiere manche Leute, die unverschämt werden. Ich habe aber keine Lust, mich zu rechtfertigen. Ich akzeptiere jede Meinung. Ich akzeptiere auch Muttis, die sagen: Ich bleibe jetzt drei Jahre zu Hause. Gar kein Problem! Aber für mich ist das nichts. Auch wenn ich mir Kinder unendlich gewünscht habe. Ich brauche die Abwechslung, schöpfe daraus neue Energie. Und dann habe ich wieder Power!"

Es gibt nun mal nicht die goldene Regel der Erziehung. Jeder hat eine andere Art und Weise, seine Sprösslinge großzuziehen. Wichtig dabei ist doch nur, einander zu respektieren und zu unterstützen. Deshalb: Immer weiter so, liebe Sandra!

Verwandte Quellen: bz-berlin.de

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