Sarah Ferguson über Prinz Andrew: "Die letzten sechs Monate waren schwer"

Im Interview mit der arabischen "Vogue" spricht Sarah Ferguson über den Epstein-Skandal und stärkt ihrem Ex-Mann Prinz Andrew den Rücken. 

Wenn Sarah Ferguson, 60, über ihr Leben spricht, ist ein Thema unausweichlich: Ihr Ex-Mann Prinz Andrew, 59, mit dem sie von 1986 bis 1996 verheiratet war. Ob in ihrer Vergangenheit, Gegenwart oder auch Zukunft - die Herzogin von York ist mit ihrem Ex-Mann verbunden. Nicht bloß durch ihre zwei Kinder, Prinzessin Beatrice, 31, und Prinzessin Eugenie, 29, sondern auch durch ihre Freundschaft. "Wenn ich über Prinz Andrew spreche, dann spreche ich über Familie", sagt sie jetzt im Interview mit "Vogue Arabia". 

Sarah Ferguson steht zu Prinz Andrew

In den vergangenen Wochen und Monaten beherrschte der Skandal um Prinz Andrew die Medienberichte. Die Vorwürfe, er hätte erzwungenen Sex mit der damals minderjährigen Virginia Guiffre gehabt, erschüttern immer noch das Königreich und stellen Queen Elizabeth, 93, und die britische Monarchie vor eine der schwierigsten Zeiten, die sie bisher erleben mussten. Auch Sarah Ferguson und ihre zwei Töchter bleiben nicht verschont. Besonders Beatrice, die kurz vor dem Skandal ihre Verlobung verkündete, leidet unter der Situation. Und Sarah Ferguson gibt offen zu: "Die letzten sechs Monate waren schwer für die Mädchen und mich." Fest steht aber, die Familie hält zu Prinz Andrew. Zu den Vorwürfen von Guiffre sagt sie: "Das ist alles Blödsinn." Und ergänzt: "Er ist der beste Mann, den ich kenne." 

Prinz Andrew sieht sich massiver Kritik ausgesetzt

Sie blickt auf die schwere Zeit in der Königsfamilie zurück

Sarah Ferguson beschreibt ihren Ex-Mann immer noch als ihre engste Bezugsperson und besten Freund. Auf ihre Unterstützung kann Prinz Andrew sich also verlassen. Vielleicht mag es auch daran liegen, dass die 60-Jährige selbst weiß, wie hart es ist, wenn die Medien sich auf einen stürzen. Denn ihre Zeit als Ehefrau des Prinzen war alles andere als leicht. "Beatrice sagt immer, dass ich die am meisten missverstandene Person bin. Ich stimme ihr zu." Eine Situation, die sich grade in der Königsfamilie wiederholt.

Sarah Ferguson: Vergleich mit Herzogin Meghan

Denn wenn das Leben von Sarah Ferguson mit dem von Prinz Harrys Frau, Herzogin Meghan, 38, verglichen wird, tauchen unzählige Übereinstimmungen auf. "Ich weiß, was Meghan grade durchmacht", so die Herzogin von York. Sie kann nachempfinden, wie sich die ehemalige Schauspielerin in ihrer neuen Rolle fühlen muss und vor allem, wie sehr der Medienrummel um sie auf die Psyche schlägt. "Ich steckte in Meghans Schuhen, und tu es noch immer." Sie verstehe den Schmerz, den Herzogin Meghan nach all den negativen Schlagzeilen empfinden muss. "Es wird immer ins Negative gezogen und es macht einfach so traurig und ist ermüdend; es ist hart und gemein. Ich verabscheue Mobbing und ich bedauere verzweifelt den Schmerz, den sie [Prinz Harry und Herzogin Meghan Anm. d. Red.] durchmachen müssen, weil ich es durchgemacht habe." FAMILIE WINDSOR ENGLAND (19375)

Sie hat aus ihren Fehlern gelernt

Bis heute kämpft Sarah Ferguson mit ihren Erfahrungen als Frau eines britischen Royals - und auch heute noch wird sie mit ihm in Verbindung gebracht, muss sich zu seinen Handlungen äußern. Der mentale Druck sei enorm. "Die Titelseiten können grausam sein. Du beginnst, es selbst zu glauben." Doch mit 60 kann Sarah Ferguson endlich besser damit umgehen. Sie wünscht sich vor allem für ihre Töchter, dass diese Einsicht sie früher erreicht. "Ich lernte Vergebung in jeder Form. Ich bin die Verkörperung meiner Fehler, aber meine Fehler haben mich stärker und bereit gemacht, mit den Hindernissen des Lebens umzugehen."

Dieser Artikel ist ursprünglich auf gala.de erschienen.

jna
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