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Schlager: "Andreas Gabalier hat mich damals schwer verletzt"

Schlager: "Andreas Gabalier hat mich damals schwer verletzt"
© Alex Halada / Getty Images
Die Mayerin fühlte sich von Andreas Gabalier verletzt.

"Andreas Gabalier hat mich damals schwer verletzt"

Andreas Gabalier, 35, ist nicht nur hierzulande ein Schlagerstar - auch in seiner Heimat Österreich ist der Sänger ein gefeierter Held des sogenannten Dialektpops. Doch gerade in dieser Sparte macht ihm nun eine junge Sängerin Konkurrenz: Die gleichaltrige "Mayerein" - bürgerlich Ulrike Maria Mayer - macht genau in dieser Nischen-Musikrichtung ordentlich Karriere - und das schmeckt dem "Hulapalu"-Interpreten scheinbar so gar nicht. 

Die Mayerin ist eigentlich kein Newcomer. Bis 2011 spielte sie in der "Band WG", einer österreichischen Rockband, stellte aber die Musik zunächst für ein Psychologiestudium, für ihre Hochzeit und ihre zwei Kinder hinten an. Für ihr Solo-Comeback mit dem Album "Sternschnuppn" gewann sie 2019 sogar den beliebten Amadeus Award - eine Auszeichnung, die sonst Gabalier in den Jahren 2012-2017 einheimsen durfte. Bei "heute.at" berichtet Die Mayerin, dass Gabalier und sein Management ihren Gewinn als "merkwürdig" bezeichneten. 

"Andreas Gabalier hat mich damals schwer verletzt. Aber nur für eine Stunde", meint die Sängerin im Interview, "dann habe ich verstanden, dass das Management jemand anderen kleinmachen musste, um Gabalier größer wirken zu lassen. Das ist ein normaler Prozess. Das sage ich als Psychologin."

Gabalier scheint auch in diesem Jahr mit den Veranstaltern des Amadeus Awards auf Kriegsfuß zu stehen, denn er sei nicht mal für seine 15 ausverkauften Fußballstadien als "Bester Live-Act" nominiert worden. Dass sein Name nicht auf der Nominierten-Liste zu finden ist, sei "an Ignoranz nicht nur nicht zu übertreffen, sondern das größte Armutszeugnis, das ihr euch an Unprofessionalität selbst ausstellt", sagte der Sänger im März 2020 in einem Facebook-Live-Video. 

Dieser Artikel ist ursprünglich auf Gala.de erschienen.


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