Sila Sahin: So fühlte sie sich nach der Fehlgeburt

Die 33-jährige Schauspielerin Sila Sahin erlitt eine Fehlgeburt. Wie sie sich danach fühlte, offenbarte sie nun in der Personality-Doku "6 Mütter" (VOX): "Es ist ganz, ganz schlimm..."

Das Leben meinte es lange gut mit Sila Sahin. Die gebürtige Berlinerin arbeitete schon zur Schulzeit als Model, wurde Kosmetikerin und machte eine Schauspielausbildung. In der Fernsehserie "Gute Zeiten, schlechte Seiten" wurde sie berühmt, hatte u.a. Gastrollen in "Alarm für Cobra 11", "Notruf Hafenkante", "Verbotene Liebe" und "Lindenstraße". Daneben nahm sie an der Tanzshow "Let's Dance" und der Kochshow "Grill den Henssler" teil und posierte für den "Playboy".

Schweres Schicksal nach der Hochzeit

Privat ist Sila seit Juni 2016 mit dem Torwart Samuel Sahin-Radlinger (Hannover 96) verheiratet, im Juli 2018 bekamen sie ihr erstes Kind, den Sohn Elija. Doch vor diesem Babyglück ereilte das frisch verheiratete Paar im Jahr 2016 ein schwerer Schicksalsschlag: Sila erlitt im vierten Schwangerschaftsmonat eine Fehlgeburt.

Über diese Tragödie spricht die Schauspielerin zur Zeit in der VOX-Doku "6 Mütter". Wie hat sie sich nach der Fehlgeburt gefühlt? Welche Schmerzen hat die damals 31-jährige Schauspielerin erlitten?

"Es war damals für mich sehr schlimm, weil man denkt, man hat selbst etwas falsch gemacht. Man denkt, man ist nicht Frau genug, wenn man es nicht zu Ende bringen kann", verriet Sila in der Sendung. Sie litt unter Selbstzweifeln, suchte pausenlos nach einer Erklärung für das Unglück. "Das ist schon eine harte Nummer", gestand die hübsche Entertainerin.

Als sie 2017 erneut schwanger wurde, hielt sie sich mit der Nachricht zurück. "Ich habe beim jetzigen Baby darauf geachtet, dass ich es niemandem sage", erläutert Sila. Zu groß war die Angst vor erneuten Komplikationen.

"Das Herz schlägt nicht mehr"

"Es ist für einen ganz, ganz schlimm, wenn der Arzt sagt: Das Herz schlägt nicht mehr. Es ist vorbei", öffnet sich Sila gegenüber den 6 Mütter-Teilnehmerinnen Sarah Kern, Jessica Stockmann, Anouschka Renzi und Elna-Margret Prinzessin zu Bentheim und Steinfurt. Bei dem Gedanken daran, steigen nicht nur Sila, sondern auch den anderen Promi-Müttern Tränen in die Augen.

Doch gerade wegen der Brisanz dieses Schicksals, will Sila mehr Transparenz rund um das Thema Fehlgeburt schaffen. "Ich finde, es ist echt noch ein Tabu-Thema, weil man sich als Frau so schämt", erklärt die Deutsch-Türkin. Das sollte dringend geändert werden.

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