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Stefanie Tücking (†56): Wer war sie eigentlich?


Der Tod der beliebten Moderatorin Stefanie Tücking macht viele Menschen traurig und fassungslos. Doch wer war diese Frau eigentlich? Wir verraten, was Steffi Tücking bewegte und wer und was ihr wirklich am Herzen lagen.

Stefanie Tücking, die völlig überraschend im Alter von 56 Jahren verstorben ist, liebte das Reisen, ihre Hunde, Pferde, Motorräder, Bücher und ganz besonders Rockmusik. Ihre Kollegen vom SWR erzählen von Steffi:

Für uns war sie am meisten Steffi, wenn sie mit ihren Hunden unterwegs war, wenn sie auf Motorrädern oder auf Pferden gesessen hat, wenn sie draußen an der Luft sein konnte. Wenn Sie mit ihrer Familie zusammen war, mit Freunden an ihrem Lieblingssee im Elsass – reden, lachen, Musik machen.

Für viele trauernde Fans war Stefanie Tücking "die Stimme ihrer Jugend". Ein Mann schreibt auf der Gedenkseite des SWR für Stefanie Tücking:

Ein lieber Mensch, der eine große Lücke hinterlässt. Eine Stimme, mit der wir groß geworden sind. Sie wird in unseren Herzen und Gedanken immer einen Platz haben. R.I.P Steffi !!!!

30 Jahre lang gehörte Stefanie Tücking mir ihrer rauchig-markanten Stimme fest zum Team des SWR. Geboren wurde sie am 1. April 1962 in Kaiserslautern in Rheinland-Pfalz, gestorben ist sie am 1. Dezember 2018 in Baden-Baden. Sie galt als fröhlicher, herzenswarmer Mensch, stets für eine Spaß zu haben, gerne auch vor der Kamera.

Zuerst studierte sie Elektrotechnik, doch das war es natürlich nicht. Steffi Tückings große Leidenschaft war das Radio, im Laufe der Jahre moderierte sie viele unterschiedliche Sendungen, wie die "Morningshow", "Popshop", die "ARD-Popnacht" und zuletzt den "SWR3 Club am Abend". Berühmt wurde sie mit der ARD-Kultsendung "Formel Eins". Für die bekam sie im zarten Alter von 24 Jahren schon die "Goldene Kamera" überreicht.

Stefanie Tücking kannte endlos viele Stars: Thomas Gottschalk, Rea Garvey, Ingolf Lück, Frank Elstner, Jürgen von der Lippe.

Sie alle trauern jetzt um eine Frau, die ihnen mit ihrer lebensfrohen und klugen Art im Radio und TV so viele schöne Momente schenkte.

Auf ihrem privaten Blog "Tueckabout" zeigte Stefanie Tücking gerne Fotos von ihren geliebten Hunden, die sie liebevoll "ihre Prinzen" nannte, und all den Dingen, die sie angeknabbert haben: ein ausgefranster Reisepass, ein angeknabberter Schuh.

Ihr Kommentar dazu:

Er erlag einer wütenden 'du kannst mich nicht einfach 2 Stunden alleine lassen'-Attacke des kleinen Prinzen ...

Außerdem zeigt sie dort Videos von Ausflügen in die Natur und Bilder von Motorrallye-Besuchen. Laute Rockmusik, heißer Asphalt, die Natur, ihre Tiere, ein feines Essen mit Familie und Freunden – das alles liebte Stefanie Tücking.

Eine weitere ganz große Liebe von Stefanie Tücking: David Bowie. Diesen Sänger verehrte sie, deshalb benannte sie auch einen ihrer Hunde nach Bowie. Wenn Stefanie Tücking Männer kennenlernte, prüfte sie sie auf den "Bowie-Faktor":

Sehen sie irgendwie anders aus, haben sie diesen leicht lächelnden Seitenblick drauf, bringen sie mich dazu ihnen zuzuhören, können sie tanzen, haben sie ungewöhnliche Klamotten an – und stehen sie ihnen auch. So’n Zeug halt. Verdammt, er war der schönste Mann auf dem Planeten für mich, auch als er alt wurde – und ich habe ihm die schönste Frau auf dem Planeten wirklich gegönnt. Was für ein Paar… 

Doch wer tatsächlich ihr Herz erobert hat, das behielt Steffi Tücking für sich. Über das Privatleben der 56-Jährigen war wenig bekannt, ihr Liebesleben behielt sie für sich. 

Freundin fand Stefanie Tücking tot in ihrem Bett

Am 1. Dezember 2018 fand eine Freundin Stefanie Tücking tot in ihrem Bett. Der Wecker hatte nicht aufgehört zu klingeln, darum sah die Freundin nach ihr, berichtet der Vater von Stefanie Tücking gegenüber der "Bild".

Warum das Herz der Kult-Moderatorin so früh aufhörte zu schlagen, ist noch ein Rätsel. Die Todesursache soll bald eine Obduktion ergeben. Ob sie dann öffentlich gemacht wird, soll Stefanie Tückings Familie entscheiden.

Kollegen, so berichtet die "Stuttgarter Zeitung" sollen vermutet haben, dass vielleicht Herzversagen oder eine Embolie zu dem frühen Tod von Stefanie Tücking geführt haben könnten.

Die Kollegen von Stefanie Tücking gedenken ihrer verstorbenen Kollegin jetzt mit einem berührenden Video, das einige der schönsten Momente mit Steffi Tücking zeigt:

Videotipp: Mama (25) wollte abnehmen und fitter werden - jetzt ist sie tot!

mh

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