"Meine Brüste sehen großartig aus": Sängerin Tanerélle wehrt sich gegen Bodyshaming

Die amerikanische Sängerin Tanerélle Stephens wehrt sich nach ihrem Auftritt bei den "BET Awards" gegen fieses Bodyshaming. 

Die amerikanische Sängerin Tanerélle Stephens ist glücklich mit ihrem Körper. Doch als sie sich bei den diesjährigen "BET Awards", einem amerikanischer Fernsehpreis, in einem Abendkleid mit sehr tiefem Ausschnitt zeigte, kassierte sie eine Welle an negativen Kommentaren. Was die Kritiker störte: die Brüste von Tanerélle. 

Ganz offenkundig hatte die Sängerin auf einen BH oder sonstige Hilfsmittel verzichtet, um ihren Busen zu pushen. Stattdessen ließ Tanerélle ihre Brüste einfach ganz so, wie sie eben von Natur aus sind und fühlte ich sehr wohl damit. Doch für diesen natürlichen Look kassierte sie viel Häme und "Empfehlungen", sie möge sich doch ein Lifting für ihre Brüste "gönnen". 

"Ich finde, meine Brüste sehen großartig aus"

Als Antwort auf die fiesen Sprüche schrieb die Sängerin auf Twitter:

Zu all den negativen Kommentaren heute – ich brauche meine Brüste nicht zu pushen, um so ein Kleid zu tragen. Ich bin eine Frau und meine natürlichen Brüste hängen und ich liebe sie so. Ich habe nicht die geringste Absicht, daran etwas zu ändern, um euch besser zu gefallen. Ich lebe meine Träume und konzentriere mich auf bessere Sachen.

In einem weiteren Kommentar schrieb sie: "Für wen sollte ich meine Brüste pushen? Ich finde, sie sehen großartig aus, und das ist alles, was zählt."

Auf Instagram enthüllte die Sängerin zusätzlich, dass sie zunächst versucht hatte, ihre Brüste per Tape zu fixieren. Das fühlte sich für sie nicht gut an:

Ich hatte ein fettes Stück Tape an meinem Körper kleben, von der unteren Seite der linken Brust bis hoch zu meiner Schulter, sah es mir an und traf die Entscheidung, es abzunehmen, weil ich es tatsächlich liebe, wie meine Brüste ganz natürlich aussehen, verglichen mit der 'perfekten' Version. 

Von den negativen Kommentaren will Tanerélle sich nicht beeinflussen lassen: "Ich kann nicht jedermanns Liebling sein und will das auch nicht. Solange ich abends nach Hause gehe und glücklich mit mir bin, insbesondere nach all dem Selbsthass, den ich schon hinter mir lassen konnte ... ich bin GUT!" 

Was ihr hingegen Sorge mache, sei die Tatsache, wie viele Frauen noch immer in Selbsthass gefangen seien, weil sie unter dem Erwartungsdruck von außen leiden. Auf Instagram schreibt sie:

Was mich interessiert, ist, dass es da draußen Frauen gibt, die dem männlichen Blick noch immer erlauben, ihren Wert zu bestimmen und was sie können und was nicht. 

Darum will sich die Feministin in Zukunft noch intensiver für Selbstsorge und Selbstliebe einsetzen: "Du bist es dir selbst schuldig, zumindest zu versuchen, die Teile von dir zu umarmen, die du nicht magst, weil jemand anderes gesagt hat, dass du das nicht sollst. Dein Körper, egal wie er aussieht, tut jeden Tag alles, um dich am Leben zu erhalten und zu gedeihen. Das verdient all die verdammte Liebe und Fürsorge, die ich geben kann, also werde ich es tun. Prost auf die Titten!!! Kleine Titten, große Titten, falsche Titten, keine Titten, alle Titten! Und Prost darauf, eine verdammte Frau zu sein."

Ihren Post schließt sie ab mit dem Hashtag  "InWomenWeTrust 🌹", was auch der Titel eines Songs von ihr ist, in dem sie über Empowerment für Frauen singt.   

Für diese klaren Worte wird Tanerélle von vielen Frauen weltweit gefeiert – und wir schließen uns da gleich mit an. Chapeau, liebe Tanerélle, you look good in that dress! 

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mh
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