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TV-Arzt Dr. Johannes Wimmer Seine kleine Tochter liegt im Sterben

TV-Arzt Dr. Johannes Wimmer: Seine kleine Tochter liegt im Sterben
© doktorjohanneswimmer / Instagram
Schwerer Schicksalsschlag für TV-Arzt Dr. Johannes Wimmer und seine Ehefrau: Ihre sieben Monate alte Tochter leidet an einem unheilbaren Gehirntumor. 

Es ist kaum vorstellbar, was Dr. Johannes Wimmer, 37, und seine Frau durchmachen müssen. Eigentlich sollten die frisch gebackenen Eltern die ersten Monate nach der Geburt ihrer Tochter in vollen Zügen genießen. Stattdessen müssen sie um das Leben von Maximilia bangen. 

Dr. Johannes Wimmer: Schockdiagnose Gehirntumor für seine Tochter

Im August erhielten der TV-Arzt und seine Ehefrau eine schreckliche Diagnose: Ihr Baby hat einen seltenen, aggressiven Hirntumor. Die Heilungschance, so berichtet BILD, liege bei nur 15 Prozent. "Nach fünf Monaten der Leichtigkeit mit unserem Sonnenschein verbrachten wir die heißesten Wochen des Sommers bibbernd auf der Intensivstation und der Onkologie", berichtet Dr. Johannes Wimmer der Zeitung.

Maximilia wird zuhause gepflegt

Dass Maximilia den Kampf gegen den Tumor verlieren wird, ist nun jedoch bittere Gewissheit. Für ein letztes Stück Normalität pflegt das Paar seine Tochter nun zuhause, wo sie von einem Palliativ-Team und Krankengymnasten begleitet wird. Über eine Magensonde bekommt das Mädchen 15 Spritzen am Tag. "Nach vielen langen Wochen liegt nun ein Weg trauriger Gewissheit vor uns. Dieser Weg ist allerdings auch eine Reise, in der wir Maximilia nah bei uns haben können", schreibt der Allgemeinmediziner zu einem herzzerreißenden  Bild von sich und seiner Tochter auf seinem Instagram-Profil. Es zeigt das Mädchen mit einem Schlauch in der Nase schlafend auf der Brust seines Vaters. 

Wie lange die Reise der kleinen Maximilia noch dauern wird, dazu können die Ärzte keine genauen Angaben machen. "Wir haben uns somit für unsere kleine Astronautin zunächst einmal als Reiseziel den Mars ausgesucht, zu dem man ja ein paar Monate braucht", so die rührenden Zeilen des jungen Vaters. 

Dr. Johannes Wimmer will anderen Mut machen

Gegenüber "Bild" erklärt er: "Mit jedem Tag wird die Bindung zum Kind stärker, und doch wissen wir: Es ist bald vorbei. Nach all den Gesprächen mit Medizinern und Therapeuten, werden wir jetzt auch mit Bestattern sprechen müssen."

Die Diagnose habe ihnen damals den Boden unter den Füßen weggerissen, daher wolle er nun anderen Familien Mut machen und ihnen beim Überwinden der Trauer helfen. Er wolle "dort hingehen, wo es wehtut", und die Organisation "Ein Herz für Kinder" weltweit als Arzt und Botschafter unterstützen. 

Verwendete Quelle: Bild.de

Dieser Artikel ist ursprünglich auf Gala.de erschienen.

spg

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