Warum Meghan sich nicht mehr traut, ihren Babybauch zu berühren

Lange Zeit wurde die schwangere Herzogin Meghan heftig dafür kritisiert, dass sie vermeintlich zu oft ihren Babybauch berühre. Jetzt scheint die werdende Mutter auf die massive Kritik zu reagieren.

Seit die Schwangerschaft von Herzogin Meghan (37) im Oktober 2018 bekannt gegeben wurde, kassierte die werdende Mutter nach jedem ihrer öffentlichen Auftritte massive Kritik. In den sozialen Netzwerken und auch in den Medien häuften sich wütende Kommentare dazu, dass die werdende Mutter viel zu oft ihren Babybauch berühre, dass sie geradezu eine Babybauch-Show abziehe, um Aufmerksamkeit zu bekommen.

Exemplarisch sei hier die Ansage eines Twitter-Users genannt, der nach Meghans strahlend schönem Auftritt mit ihrer XL-Babykugel in einem edlen, schwarzen Samtkleid bei den "British Fashion Awards" im Dezember 2018 schrieb: 

"All dieses Babybauch-Gestreichle nervt, kann sie nicht einfach normal dort stehen, insbesondere bei offiziellen Events? Ihr ständiges Hinweisen auf ihren Babybauch ist wirklich ekelhaft und abstoßend."

Meghan vermeidet es, ihren Babybauch zu berühren

Lange Zeit schien Meghan unberührt von all der Hetze im Internet. Liebevoll hielt sie weiter ihren Babybauch, wann immer sie sich in der Öffentlichkeit zeigte. Bis jetzt. 

Bei ihrem jüngsten Charity-Besuch des "Natural History Museums" in London zusammen mit Prinz Harry fiel deutlich auf: Meghan vermeidet offensichtlich bewusst, in der Öffentlichkeit allzu oft ihren Babybauch zu berühren. Immer wieder schwebte ihre Hand in einiger Entfernung vom Bauch, als müsse die schwangere Herzogin sich selbst immer wieder daran erinnern und ganz bewusst davon abhalten, ihren Babybauch und damit ihr Baby liebevoll zu streicheln und zu halten. Zusätzlich vermied sie es, allzu oft nach der Hand von Prinz Harry zu greifen, wie sie es sonst so gerne tut, und ging oft deutlich einige Schritte vor ihm.  

Eine Expertin für Körpersprache analysiert gegenüber der "Daily Mail": Meghan habe die Verwundbarkeit signalisierenden Gesten einer werdenden Mutter gegen betont selbstbewusste Posen ausgetauscht, mit denen sie demonstrieren wolle, dass all die Angriffe aus der Öffentlichkeit und die ständigen Attacken ihrer Familie ihr nichts anhaben können. 

Meghan kämpft um ihren Platz in der Royal Family

Gut möglich, dass Meghan mit diesem veränderten Verhalten auch versucht, die ständigen Stürme der Entrüstung zu ihren Brüchen der royalen Etikette zu beruhigen. Meghan kämpft um ihren Platz in der Royal Family und ein selbstbestimmtes Bild in der Öffentlichkeit, ihr Auftreten signalisiert: egal wie heftig die Kritik, all die Angriffe und Probleme machen sie nur stärker. Diese Frau will sich nicht unterkriegen lassen.

Keine Frage: die ehemalige Schauspielerin Meghan weiß ganz genau, was sie tut, wenn sie auf der Bühne der Öffentlichkeit steht, und welche ihrer Gesten welchen Effekt erzielen. Gut möglich, dass sie in den vergangenen Monaten ihre Babybauch-Gesten auch bewusst genutzt hat, um zu beeinflussen, wie über welche Themen berichtet wird.

Was all die Kritiker da draußen aber nicht vergessen sollten, die so viel Freude daran haben, diese strahlende Frau niederzumachen: Meghan erwartet ein Baby. Dass sie jetzt möglicherweise bewusst für die Öffentlichkeit darauf verzichtet, allzu deutlich zu diesem Kind durch Berührungen Kontakt zu halten, ist unendlich traurig.

Jede werdende Mutter darf ihren Babybauch so oft berühren, wie sie möchte!

Ganz abgesehen davon, dass jeder Mensch jederzeit öffentlich auftreten können sollte, wie er möchte, ohne für jede kleinste Bewegung so heftig kritisiert zu werden – wir sprechen hier über eine werdende Mutter, die jedes Recht der Welt hat, ihren Babybauch so oft zu streicheln und zu halten, wie sie nur möchte. 

Ein Wunsch-Baby zu bekommen, ist eines der schönsten Erlebnisse im Leben einer Frau und jede Frau mit einem Kind unter ihrem Herzen sollte jeden Moment ihrer Schwangerschaft unbeschwert genießen dürfen. Jede Berührung des Babybauches ist wichtig und wertvoll für Mutter und Kind. Das liebevolle Streicheln stärkt die Bindung zum Baby, beruhigt das Kind und oft auch die Mutter, noch dazu werden durch solch liebevolle Berührungen Glückshormone ausgeschüttet.

Das Streicheln des Babybauches ist darum auch die natürlichste aller Gesten einer werdenden Mutter – und keine künftige Mutter sollte diese Geste der Liebe aus welchen Gründen auch immer zwanghaft unterdrücken müssen, es sei denn es sprechen in ganz seltenen Fällen medizinische Gründe dagegen.

Es ist sehr zu hoffen, dass Herzogin Meghan darum hinter den Kulissen genau so weitermacht wie bisher und ihrem Baby durch das sonst stets so liebevolle Streicheln ihres Babybauches vermittelt, wie sehr sie und der künftige Papa Prinz Harry sich auf ihr erstes Kind freuen und dass sie alles tun werden, um ihr gemeinsames Glück und das Glück zu dritt als bald kleine Familie zu beschützen.

Videotipp: Meghans Familienstreit: Was die Queen zu dem Drama sagt

Queen Elisabeth II. mit Herzogin Meghan und Prinz Harry

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