Tatort: Die ewige Welle: Lohnt sich das Einschalten beim München-Krimi?

Am Sonntag ermitteln Batic und Leitmayr im "Tatort: Die ewige Welle" in München. Diesmal steht aber weniger die Tat im Vordergrund...

Am kommenden Sonntag, den 26. Mai wühlen die "Tatort" Fans ab 20:20 Uhr im Ersten tief in der Vergangenheit des Kommissars Franz Leitmayr (Udo Wachtveitl). Im neuesten Münchner Fall "Die ewige Welle" liegt der Fokus nicht auf einem Mord, sondern vielmehr auf dem früheren Leben des Kommissars vor dessen Polizeilaufbahn. Dabei kommen einige ungeahnte Fakten auf den Tisch - auch für Leitmayr selbst...

Darum geht's

Nach einer nächtlichen Surfsession an der Welle im Münchner Eisbach wird Mikesch (Andreas Lust) Opfer einer Messerattacke. Er überlebt schwer verletzt. Mikesch war Anfang der 1980er Jahre ein enger Freund von Leitmayr. Gemeinsam mit der Holländerin Frida (Ellen ten Damme) verbrachten sie einen aufregenden Sommer zu dritt am Strand des portugiesischen Fischerorts Nazaré.

Kurz darauf brach Franz den Kontakt zu beiden wortlos ab. Als er jetzt, Jahrzehnte später, wieder auf Mikesch trifft, ist die Vergangenheit plötzlich wieder ganz nah. Batic (Miroslav Nemec) wundert sich über seinen Freund ebenso wie über den schrägen Vogel Mikesch, der statt mit der Polizei zu kooperieren, aus dem Krankenhaus flüchtet. Mikesch hat ein Geschäft abzuwickeln, bei dem die Polizei stört.

Lohnt sich das Einschalten?

Ja, auch wenn es aus München schon bessere Filme gegeben hat. Leitmayr wird von Beginn an mit seiner Vergangenheit konfrontiert und durchlebt den Sommer 1984, den er als Surfer in Portugal erlebt hat, in Rückblenden wieder aufs Neue. Damals entschied er sich, seinen besten Freund und seine Liebe von heute auf morgen zu verlassen.

Was er nicht wusste: Die beiden haben bis heute Kontakt und leben sogar ebenfalls in München. Sein damals bester Freund scheint nun dringend Hilfe zu brauchen, nur wehrt er sich genau dagegen. Wie schon erwähnt, steht die Figur des Kommissars Leitmayr in diesem Film im Mittelpunkt, weniger der eigentliche Kriminalfall. Fans des Münchner "Tatorts" kommen voll auf ihre Kosten, auch dank schöner Aufnahmen der Stadt. Klassische Krimi-Fans dürften hingegen nicht ganz zufrieden gestellt werden.

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