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Tatort: Niemals ohne mich: Warum ist der Unterhaltsvorschuss so wichtig?

"Tatort: Niemals ohne mich": Kann die junge Mutter Tülay Firat (Yeliz Simsek) den Kommissaren Max Ballauf (Klaus J. Behrendt,
"Tatort: Niemals ohne mich": Kann die junge Mutter Tülay Firat (Yeliz Simsek) den Kommissaren Max Ballauf (Klaus J. Behrendt, l.) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) bei den Ermittlungen helfen?
© WDR/Martin Valentin Menke
Im Köln-"Tatort" geht es unter anderem um den Unterhaltsvorschuss. Viele dürften den Begriff kennen, alle anderen erfahren hier, was es ist.

Eine Mitarbeiterin des Jugendamtes wird erschlagen aufgefunden. Monika Fellner (Melanie Straub), die unterhaltssäumigen Eltern auf die Füße trat, machte sich mit ihrem Übereifer viele Feinde... Im Rahmen der Mordermittlungen der Kölner Kommissar Max Ballauf (Klaus J. Behrendt) und Freddy Schenk (Dietmar Bär) geht es im "Tatort: Niemals ohne mich" (22.3., 20:15 Uhr, das Erste) unter anderem um den sogenannten Unterhaltsvorschuss. Doch was ist das eigentlich?

Alleinerziehende können in Deutschland Unterhaltsvorschuss beim Jugendamt beantragen, wenn der Ex-Partner nicht für die Kinder aufkommt. Indem die Behörden die Zahlungen leisten, springen sie quasi ein. Zu einem späteren Zeitpunkt holen sie sich das Geld dann von dem säumigen Elternteil zurück. So zumindest der Plan. Denn nach Angaben des Bundesfamilienministeriums klappt das oft nicht. In rund 61 Prozent der Fälle bleibt der Staat auf den Kosten sitzen. Als Grund wird meist ein zu niedriges Einkommen der Ex-Partner angegeben.

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