The Dirt: Mötley Crüe und Netflix auf 1,8 Millionen Dollar verklagt

Am Set von "The Dirt" ereignete sich ein Unfall. Nun verklagt ein Film-Crew-Mitglied die Band Mötley Crüe und den Streaming-Dienst Netflix.

Mötley Crüe ist mit der Verfilmung ihrer Autobiografie "The Dirt" zurzeit auf Netflix zu sehen. Nun kommt auf die Glam-Metal-Band und den Streaming-Dienst ein Gerichtsverfahren zu. Denn wie die US-Zeitung "New Orleans Advocate" berichtet, werden die Band-Mitgliedern Tommy Lee (56), Mick Mars (63), Nikki Sixx (60) und Vince Neil (58) sowie Netflix von einem Mitglied der Film-Crew verklagt, welches während des Drehs einen Unfall erlitten hatte.

Der Bühnentechniker Louis DiVincenti wirft der Produktion vor, nicht ausreichenden vor der Gefahr von möglichen Stromschlägen am Set gewarnt zu haben. Außerdem seien keine ausreichenden Schutzmaßnahmen ergriffen worden. DiVincenti war bei seinen Arbeiten mit einem Hauptstromkabel in Kontakt gekommen und bekam einen Stromschlag. Er erlitt Verbrennungen zweiten und dritten Grades auf mehr als 50 Prozent seines Körpers. Außerdem verlor er später seinen rechten Fuß.

1,8 Millionen Dollar Schadensersatz gefordert

In der Folge habe er sieben Wochen in einem Krankenhaus verbringen müssen. Seine Forderungen belaufen sich deshalb auf 1,8 Millionen Dollar (umgerechnet rund 1,6 Millionen Euro), die allein die medizinischen Kosten abdecken sollen.

Das Unglück ereignete sich bereits im März 2018. Ein Pressesprecher sagte damals gegenüber "The Hollywood Reporter": "Obwohl all unsere Sicherheitsprotokolle eingehalten wurden, ereignete sich ein Unfall und ein Crew-Mitglied wurde durch Elektrizität verletzt." Weder Mötley Crüe noch Netflix haben sich bislang zur Klage geäußert.

SpotOnNews
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