Toni Sailer: Schwere Anschuldigungen gegen Österreichs Olympia-Helden

Der österreichische Skisport wird von schlimmen Anschuldigungen erschüttert. Eine Frau erhebt Vorwürfe gegen Ski-Legende Toni Sailer.

Toni Sailer (1935-2009) zählt zu den großen Ski-Helden Österreichs. In den 1950er Jahren ließ er die Alpennation mehrfach jubeln. Mit dreimal Gold bei den Olympischen Winterspiele in Cortina d'Ampezzo im Jahr 1956 sowie sieben Weltmeistertiteln zählt er zu den erfolgreichsten Skirennläufern. Nun erhebt eine Frau im aktuellen "Spiegel" schwere Vorwürfe gegen die bereits verstorbene Ski-Legende.

Nicht die ersten Anschuldigungen

Der Vorfall soll sich im Januar 1975 ereignet haben. Die Frau, deren Name im "Spiegel" anonym bleibt, sagte dem Magazin: "[...] Ich war 14, schüchtern und naiv, als er mich im Hotel Bon Alpina in Innsbruck-Igls vergewaltigt hat."

Sailer habe sie unter einem Vorwand in sein Zimmer gelockt, schildert die Frau weiter. Angeblich wollte er ihr eine Autogrammkarte schenken. Den ersten Versuch habe er erfolglos abgebrochen. Dann sei er Essen gegangen und habe sie in seinem Zimmer eingesperrt. Als er zurückkam, soll es zur Vergewaltigung gekommen sein. Ihre Aussagen wolle die Frau auch bei der Staatsanwaltschaft hinterlegen, heißt es.

Es sind nicht die ersten Anschuldigungen dieser Art gegen Sailer. Der "Stern" berichtete bereits 1975, dass Österreichs Ski-Held 1974 im polnischen Zakopane eine Frau vergewaltigt haben soll. Sailer sei damals sogar festgenommen worden, wurde jedoch auf Kaution freigelassen und der Fall schließlich fallengelassen.

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