Trockene Hände: Mit dieser Pflege wird die Haut wieder weich und zart

In Zeiten der Corona-Pandemie gilt es, sich besonders häufig die Hände zu waschen. Trockene Haut kann die Folge sein. Diese Mittel helfen.

In Zeiten der Coronavirus-Pandemie empfehlen Experten vor allem eines: regelmäßiges Händewaschen. Denn Keime setzen sich am ehesten an den Händen ab. Fasst man sich dann ins Gesicht, können Erreger an die Schleimhäute gelangen und sich im Körper ausbreiten. Durch häufiges und langes Waschen wird die Haut allerdings auch schnell trocken und spröde. Mit diesen Tipps bleiben die Hände weich.

Grundsätzlich lässt sich bereits beim Händewaschen ein Austrocknen der Haut vermeiden. Beim Waschen wird der Haut Feuchtigkeit und Fett entzogen. Weil heißes Wasser besonders schaden kann, ist es besser, die Hände unter lauwarmes Wasser zu halten. Ebenfalls hilfreich ist eine pH-hautneutrale Seife. Mit zusätzlicher Pflege kann zudem nachgeholfen werden.

Poolnudelhut in Schwerin

Handbad mit Milch und Olivenöl

Ein Handbad kann trockene, rissige Haut stärken. Und: Es lässt sich ganz einfach zuhause selbst machen. Dazu benötigt man lediglich eine große Schüssel, einen Liter Milch und vier Esslöffel Olivenöl. Die Milch erwärmen und mit Öl in der Schüssel vermengen. Danach etwa zehn Minuten die Hände darin baden. Das beruhigt nicht nur die strapazierte Haut, sondern stärkt nebenbei auch die Nägel.

Eine weitere Variante ist die Kombination aus lauwarmem Wasser, einem Teebeutel Kamille und Öl, gern auch Jojobaöl oder Mandelöl anstelle des Olivenöls. Ein sogenanntes Handbadgel ist außerdem in der Drogerie erhältlich.

Handmaske oder Handpeeling

Auch Handschuhmasken und Peelings versprechen samtweiche Hände. Sie helfen dabei, alte Hautschuppen zu entfernen und so die Zellerneuerung zu fördern. Peelings lassen sich simpel in Eigenregie herstellen: Eine Möglichkeit ist, etwa fünf Esslöffel Meersalz mit einem guten Schuss Olivenöl zu vermengen, sodass eine geschmeidige Masse entsteht. Alternativ können auch Honig und Zucker verwendet werden. Der Honig macht die Haut besonders weich und wirkt entzündungshemmend.

Getrockneter Kaffeesatz stellt eine weitere Option dar. Etwa sechs Esslöffel davon mit drei Esslöffel Zucker und etwas Öl mischen. Anschließend großzügig auf die Hände auftragen und zehn Minuten einwirken lassen, dann mit lauwarmem Wasser abspülen. Positiver Nebeneffekt: Das in dem Peeling enthaltene Koffein fördert zusätzlich die Durchblutung.

Weiche Hände über Nacht

Cremes und Öle ziehen besonders gut über Nacht ein. Ein weiterer Tipp ist deshalb: Vor dem Schlafengehen die Hände dick mit Handcreme oder Öl, etwa Olivenöl oder Avocadoöl, eincremen und anschließend Baumwollhandschuhe anziehen. Am nächsten Tag fühlt sich die Haut gleich viel zarter an.

Frisches Obst und Gemüse und ausreichend Wasser

Neben diesen Beauty-Tricks trägt die richtige Ernährung einen wichtigen Teil zur Hautgesundheit bei. So liefern etwa Vitamine der Haut die nötige Energie, um nicht spröde zu werden. Vor allem frisches Obst, aber auch Gemüse wie Karotten, Paprika oder Tomaten gelten als echtes Powerfood. Und auch die richtige Flüssigkeitsversorgung ist entscheidend. Damit Haut und Hände nicht austrocknen, sollten am Tag mindestens zwei Liter Wasser getrunken werden.

SpotOnNews
Themen in diesem Artikel

Unsere Empfehlungen

Brigitte-Newsletter

Brigitte-Newsletter

Trends und Tipps aus den Bereichen Mode & Beauty, Reise, Liebe und Kochen - lies zum Wochenstart das Beste von Brigitte.