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5 Dinge, die du als Business-Woman wissen solltest!

Vom Verlassen der Komfortzone bis hin zu vermeintlichen Tabuthemen: Die Coaches von "Unternehmerinnen der Zukunft" verraten die wichtigsten Learnings ihrer Karriere.

Learning by doing – das gilt auch fürs Unternehmen

Learning by doing – das gilt auch fürs Unternehmen

 Wer den Schritt ins Unternehmertum wagt, ist wahrscheinlich vor lauter Euphorie kaum zu bremsen. Gut so! Doch unverhofft kommt bekanntlich oft - das gilt leider auch für das eigene Unternehmen. Und plötzlich stehst du vor Herausforderungen, mit denen selbst die umsichtigste Unternehmerin nie gerechnet hätte. Sei es der Freundeskreis, der sich durch die viele Energie, die du in dein Herzensprojekt steckst, plötzlich verändert, oder was es eigentlich wirklich bedeutet, wenn der Erfolg "über Nacht" kommt. Umso wichtiger ist es, dass offen über Probleme gesprochen wird. Dieser Meinung sind auch die diesjährigen Coaches von "Unternehmerinnen der Zukunft", einer gemeinsamen Initiative von Global Digital Women, Verband deutscher Unternehmerinnen, BRIGITTE Academy und Amazon, die auf ihrem Weg zum Erfolg selbst schon die einen oder anderen Stolpersteine überwunden haben. Im Rahmen der Initiative geben die Expertinnen und Experten ihre Erfahrungen nun ein halbes Jahr lang an die insgesamt 20 Teilnehmerinnen weiter. Aber was hätten die Coaches denn eigentlich selbst gerne gewusst, bevor sie ihr Unternehmen gründeten? Wir haben bei 5 von ihnen nachgefragt.

Auch bei den UdZ-Coaches lief nicht alles glatt

Auch bei den UdZ-Coaches lief nicht alles glatt

 1. Kathrin Wortmann/FrauWundervoll®

Sei es die nächste Geburtstagsparty, die Baby-Shower oder die Hochzeit: Für ihren Online-Shop "Frau Wundervoll" designt die Gründerin liebevolle Kleinigkeiten, die jede Feier und jede Jahreszeit noch schöner machen. Ihr wichtigstes Learning? Der Wohlfühlbereich muss wohl oder übel auch mal verlassen werden.

"Ich wünschte, mir hätte jemand vorher gesagt, wie wichtig es ist, durch Impulse von außen die eigene Komfortzone verlassen zu müssen. Heute weiß ich, dass, egal wie klein man startet, die Weiterentwicklung der eigenen inneren Stärke einer der wichtigsten Bausteine für Erfolg ist."

2. Christiane Jordan/Madame Jordan

Mit ihrem Label „Madame Jordan“ hat sich die dreifache Mama in ihrem Online-Shop sowie im Berliner Store auf hochqualitative, teils selbst designte Babytragen aus nachhaltigen Materialien spezialisiert – mit Erfolg! Doch trotz oder gerade wegen des Hypes um DIY, Bio und Handmade sieht sich die Gründerin immer wieder vor eine Herausforderung gestellt:

"Man wird schnell in ein System von Wachstum und mehr Verantwortung gedrückt und ich musste mit der Zeit lernen, dass dieses System nicht für jeden funktioniert und man am Ende seinen eigenen Weg finden muss. Faire Preise sind mir beispielsweise wichtiger als schnelles Wachstum."

3. Oliver Elsoud/Happy Po

Mit ihrer Po-Dusche "Happy Po" haben die beiden jungen Gründer die Toilettenhygiene revolutioniert - und ganz nebenbei auch Investorin Dagmar Wöhrl in "Die Höhle der Löwen" überzeugt. Aber wie geht man eigentlich damit um, wenn jemand mit deinem Produkt nichts anfangen kann? Auf diese Frage hätten die beiden Jungs gerne früher eine Antwort gehabt.

"Egal, wie charmant und überzeugt du bist: Man kann nicht alles erzwingen. Es gibt trotzdem Menschen, die nichts mit dir und deinem Produkt anfangen können. Davon nicht entmutigen lassen! Wenn du dranbleibst, findest du deine Crowd."

4. Frank Schmischke/Happy Po

Herausforderungen, Rückschläge? Mittlerweile geht das Gründer-Duo sehr offen mit Problemen um. Was sie aber relativ schnell lernen mussten: Dies ist leider keine Selbstverständlichkeit. 

"Mit dem Gründen ist es verblüffend ähnlich wie mit dem Toilettengang: Über Probleme zu sprechen, scheint für viele noch tabu zu sein. Dabei gibt es immer jemanden, der genau das Gleiche schon erlebt hat. Also trau dich, darüber zu reden – und hinterher wird es dir garantiert besser gehen!"

5. Tobias Jaroschek/Mercatura Warenhandel GmbH

Von Möbeln über klassische Alltagshelfer bis hin zu Textilien: Der Geschäftsführer feiert seit Jahren mit seinem Handelsunternehmen Erfolge. Sein Steckenpferd: der klassische E-Commerce. Doch hier kommt’s nicht nur aufs Marketing an.

"Ich war nach den ersten zwei Jahren überrascht, wie hoch der Anteil der administrativen Tätigkeiten, wie zum Beispiel Buchhaltung, Steuerrecht etc., ist. Vor allem am Anfang haben diese Tätigkeiten bis zu 25 % meiner Zeit in Anspruch genommen."

Auch wenn die Coaches alle ganz unterschiedliche Erfahrungen gemacht haben, vereint sie doch eine Sache: Keine der Expertinnen und keiner der Experten hat sich von ungeahnten Herausforderungen entmutigen lassen. Im Gegenteil: Sie konnten ihr Unternehmen noch selbstbewusster und stärker nach vorne bringen! Mit diesem wichtigen Learning wollen sie nun die Teilnehmerinnen von "Unternehmerinnen der Zukunft" ermutigen, auch in schwierigen Phasen weiter für ihren Traum zu kämpfen!

Mit der gemeinsamen Initiative "Unternehmerinnen der Zukunft" fördern der Verband deutscher Unternehmerinnen, Global Digital Women, BRIGITTE Academy und Amazon bereits zum zweiten Mal Inhaberinnen und Geschäftsführerinnen von Unternehmen, die ihr stationäres Geschäft mit dem Start in den Online-Handel erweitern oder ihre bestehende Online-Präsenz ausbauen wollen. Im Kern des Programms steht die individuelle Begleitung aller Teilnehmerinnen durch Experten-Coaches - allesamt erfahrene Unternehmensgründerinnen, E-Commerce-Experten, Amazon-Händlerinnen bzw. -Händler oder Bloggerinnen und Blogger. Weitere Informationen zum Programm gibt es unter: www.unternehmerinnenderzukunft.de