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Kind ≠ Karriereknick! So geht‘s!

Muss man sich als Frau wirklich zwischen Kind und Karriere entscheiden? Geht es nach unseren Gründerinnen, lautet die klare Antwort: Nein! Hier erfahren Sie, wie ihnen der Spagat gelingt und dieser sogar das Selbstbewusstsein pushen kann!

Miriam Sommer managt ihr Business – und ihre drei Kids

Miriam Sommer managt ihr Business – und ihre drei Kids

Wer ein Unternehmen gründet, wird mit aller Wahrscheinlichkeit seine ganze Energie und Zeit in sein Herzensprojekt stecken. Doch was ist, wenn es neben dem Business-Baby auch ein richtiges Baby gibt, das die volle Aufmerksamkeit braucht? Das wollten wir von Christiane Jordan, Stephanie Oppitz und Miriam Sommer wissen. Denn die beiden Coaches von „Unternehmerinnen der Zukunft 2019“ und ihre diesjährige Mentee haben nicht nur je drei Kinder, sondern führen auch erfolgreiche Unternehmen. Stress pur? Nö! Die drei sehen ihre Kinder als Ausgleich zum stressigen Berufsalltag – und teilweise sogar als Inspirationsquelle! Uns haben sie einen Einblick in ihren Alltag gewährt.

Zwischen Kindergarten und Kundenakquise: So sieht der Alltag aus

„Nachdem ich meine Kinder morgens in die Schule gebracht habe, arbeite ich sehr durchstrukturiert bis 15 Uhr, nehme dann eine Arbeitspause und genieße die Zeit mit den Kindern, bis ich sie abends ins Bett bringe. Anschließend setze ich mich noch für ein bis zwei Stunden an den Laptop“, beschreibt Christiane Jordan ihren Tagesablauf. Mit ihrem Label „Madame Jordan“ hat sich die Berlinerin auf Babytragen spezialisiert. Sie betont, dass vor allem die Flexibilität, die Gründerinnen haben, den Spagat zwischen Kind und Karriere vereinfacht. Dem stimmt auch Stephanie Oppitz von der „Windelmanufaktur“ zu. Während ihre Familie frühstückt, beantwortet die Unternehmerin bereits die ersten E-Mails. Anschließend bringt ihr Mann die Kinder zur Schule. „Natürlich macht die Selbstständigkeit vieles einfacher, aber ohne Teamwork mit dem Mann oder die Hilfe der Großeltern geht es natürlich nicht. Aber das gilt ja nicht nur für Unternehmerinnen.“

Mütter und Gründerinnen: Sommer mit ihren UdZ-Coaches

Mütter und Gründerinnen: Sommer mit ihren UdZ-Coaches

Wenn die Karriere zum Kritikpunkt wird

Was Flexibilität im Alltag genau bedeutet, macht Christiane Jordan in einem Beispiel deutlich: Die Gründerin ist nämlich öfter mal mit dem Laptop auf dem Spielplatz anzutreffen. Schiefe Blicke von anderen Müttern stören sie längst nicht mehr. Ein Selbstbewusstsein, das nicht selbstverständlich ist. „Das würde ich mich niemals trauen“, gibt Miriam Sommer offen zu. Die diesjährige Teilnehmerin bei „Unternehmerinnen der Zukunft“ hat 2010 das Label „Sommer & Kinder“ gegründet. Ihr Mann ist unter der Woche beruflich viel unterwegs. „Die Möglichkeit, arbeiten zu können, während man auf die Kinder aufpasst, kann auch ein Nachteil sein. Es gibt keine klare Abgrenzung mehr zwischen Business und Kinderzeit, und noch dazu habe ich ein schlechtes Gewissen, wenn dann die Mail nicht ordentlich geschrieben ist oder ich nicht ganz für mein Kind da war.“ Ist die Vereinbarkeit von Kind und Karriere am Ende also eine Typfrage? „Ich denke schon“, meint Stephanie Oppitz. „Allerdings wünsche ich mir, dass Frauen weniger streng mit sich sind. Denn wir müssen ja auch sehen, wo wir gesellschaftlich bleiben. Deshalb müssen wir Frauen die Augen öffnen, manchmal mit dem Laptop auf dem Spielplatz zu sitzen, weil wir ebenso für das Alter vorsorgen müssen.“

Vorbild sein, Vorbilder schaffen

Nicht zuletzt aus eigenen Bedürfnissen heraus versuchen die Gründerinnen, ihren Mitarbeitern die Arbeit mit Kindern zu vereinfachen – zum Beispiel, indem die Kleinen mit in den Laden kommen und dort auf dem hauseigenen Spielplatz spielen. „Manchmal berate ich Kunden, während mein Kind auf den Rücken geschnallt ist“, verrät Jordan. Für alle drei Gründerinnen ist es wichtig, ein Zeichen zu setzen, das nicht nur Frauen heute ermutigt, sondern auch weiter darüber hinaus. Denn indem wir unseren Kindern vorleben, dass jeder seine beruflichen Ziele verfolgen kann, werden wir auch zum Vorbild für die nächste Generation. 

Kind und Karriere vereinen? Das sind die Tipps der Gründerinnen!

1. Schaffe dir den Arbeitsplatz, den du brauchst!
Vor allem in der Stadt gibt es viele Co-Working-Angebote, in denen Kinder willkommen sind. Informiere dich über deine Möglichkeiten oder gestalte dir deinen eigenen Arbeitsplatz, so wie du ihn brauchst.

2. #Coolmumsdontjudge
Der Hashtag, der auf Instagram aktuell die Runde macht, sagt eigentlich schon alles: Mütter sollten sich gegenseitig unterstützen, statt anderen ein schlechtes Gewissen zu machen. Andererseits sollten Frauen nicht versuchen, es allen recht zu machen. Du hast schlichtweg keine Zeit, einen Kuchen für die Kita zu backen? Dann lass es sein!

3. Einfach machen!
Verschwende nicht zu viele Gedanken daran, ob es klappen könnte oder nicht. Natürlich musst du dich neu strukturieren, aber man wächst auch immer mit seinen Aufgaben. Dank deines Unternehmens definierst du dich auch ein Stück weit neu – und das tut am Ende nicht nur dir gut, sondern auch deiner Familie. 

Mit der gemeinsamen Initiative "Unternehmerinnen der Zukunft" fördern der Verband deutscher Unternehmerinnen, Global Digital Women, BRIGITTE Academy und Amazon bereits zum zweiten Mal Inhaberinnen und Geschäftsführerinnen von Unternehmen, die ihr stationäres Geschäft mit dem Start in den Online-Handel erweitern oder ihre bestehende Online-Präsenz ausbauen wollen. Im Kern des Programms steht die individuelle Begleitung aller Teilnehmerinnen durch Experten-Coaches – allesamt erfahrene Unternehmensgründerinnen, E-Commerce-Experten, Amazon-Händlerinnen bzw. -Händler oder Bloggerinnen und Blogger. Weitere Informationen zum Programm gibt es unter: www.unternehmerinnenderzukunft.de