"War dem Tod sehr nahe": Veronica Ferres spricht über Schicksalsschlag vor 20 Jahren

Vor fast 20 Jahren hat ein Zwischenfall ihr Leben verändert: Veronica Ferres sprach nun darüber, wie eine Meningitis sie einst fast das Leben gekostet hätte.

In ihrem neuen TV-Film "Tod auf Raten" wird Veronica Ferres (53, "Unter deutschen Betten") damit konfrontiert, Abschied von ihrem Mann (gespielt von Oliver Stokowski) nehmen zu müssen. Doch auch im wahren Leben hatte die beliebte Schauspielerin bereits eine einschneidende Erfahrung mit Krankheit und Tod, die für eine grundlegende Weichenstellung sorgte. Das verriet sie jetzt dem Magazin "Bunte".

Ferres musste gehen und sprechen wieder lernen

"Für mich war die größte Richtungsänderung, als ich von jetzt auf gleich vor Jahren ins Koma gefallen bin und eine ganze Weile weg vom Fenster war", schilderte die heute 53-Jährige. Der Vorfall habe sich vor knapp 20 Jahren ereignet. "Ich hatte eine enzephalitische Meningitis [Entzündung des Gehirns und der Hirnhaut, Anm.d.Red.] und es war nicht klar, ob ich's überlebe. Danach musste ich demütigst wieder sprechen und gehen lernen."

Auf diese Erfahrung greife sie zurück, wenn sie vor der Kamera stehe und ähnliche Situationen drehen müsse. "Dazuliegen, meine Mutter stand am Fußende des Bettes, mit ihr sprechen zu wollen und es kommt nichts - da wusste ich, es ist ernst. Ich war dem Tod sehr nahe", erklärte Ferres weiter. "Ich wurde am Ostersonntag 1999 eingeliefert und nur, weil der Notarzt sofort eine Rückenmarkspunktion bei mir machte, wurde ich gerettet. Deshalb feiere ich an Ostern meinen zweiten Geburtstag."

Videotipp: 13-Jähriger ist klinisch tot. Doch als seine Eltern die Geräte ausschalten …

13-Jähriger ist klinisch tot. Doch als die Geräte abgeschaltet werden sollen ...

kia / SpotOnNews
Themen in diesem Artikel

Unsere Empfehlungen

Brigitte-Newsletter

Brigitte-Newsletter

Trends und Tipps aus den Bereichen Mode & Beauty, Reise, Liebe und Kochen - lies zum Wochenstart das Beste von Brigitte.