Walter Scheel: Dieser Mann behauptet, sein unehelicher Sohn zu sein

Ein 73-Jähriger behauptet, er sei der Sohn des verstorbenen Bundespräsidenten Walter Scheel. Ein DNA-Test soll nun Klarheit bringen.

Hat der verstorbene Bundespräsidenten Walter Scheel (FDP, 1919-2016) ein weiteres Kind von dem niemand wusste? Nun behauptet zumindest ein 73-jähriger Mann, sein unehelicher Sohn zu sein und fordert einen DNA-Test. Das berichtet die "Bild"-Zeitung.

Der am 25. November 1944 geborene Klaus-Gert Bock (73) sagte gegenüber dem Blatt: "Ich bin der Sohn von Walter Scheel. Der Bundespräsident ist mein leiblicher Vater. Daran besteht überhaupt kein Zweifel." Über seinen Anwalt will er nun ein Vaterschaftsfeststellungsverfahren einleiten.

"Sollten sich die noch lebenden leiblichen Kinder Scheels weiterhin einem DNA-Test verweigern, bleibt dem Sohn im äußersten Falle nur noch diese Möglichkeit: Der Leichnam des Ex-Bundespräsidenten muss für eine Vaterschaftsfeststellung exhumiert werden!", sagte Bocks Anwalt, der Familienrechtler Dr. Clifford Heindl (56), in einer Stellungnahme gegenüber der "Bild".

Briefe sollen Geschichte beweisen

Als Beleg für Scheels Vaterschaft führt die "Bild" zahlreiche Belege an. So soll Scheel etwa einen Brief an Bock mit "Herzlichste Grüße Vater" unterschrieben haben. Auch gegenüber anderen soll er Bock als seinen Sohn bezeichnet haben. Laut Bock geht es ihm aber nicht ums Geld: Er wolle lediglich als Sohn Scheels anerkannt werden.

SpotOnNews

Unsere Empfehlungen

Brigitte-Newsletter

Brigitte-Newsletter

Trends und Tipps aus den Bereichen Mode & Beauty, Reise, Liebe und Kochen - lies zum Wochenstart das Beste von Brigitte.