Weihnachten: Das hilft gegen Kopfschmerzen und Übelkeit

Wer Heiligabend das ein oder andere Glas Rotwein zu viel genossen hat, wacht am 1. Weihnachtsfeiertag oft mit einem Brummschädel auf.

Kopfschmerzen, Übelkeit und Lichtempfindlichkeit sind oftmals das Ergebnis einer durchfeierten Nacht. Aber nicht nur nach Silvester folgt das böse Erwachen. Auch am 24. Dezember genießt man manchmal das ein oder andere Glas Rotwein zu viel zum Festtagsbraten. Die Folge: ein ordentlicher Brummschädel. Kein Wunder, schließlich muss der Alkohol abgebaut werden und das ist die Aufgabe der Leber und Nieren. Sie filtern Giftstoffe, zu denen Alkohol eben auch zählt, und sorgen dafür, dass der Körper wieder auf Vordermann gebracht wird.

Nach einer alkoholschwangeren Nacht werden alle Ressourcen im Körper mobilisiert, die in Leber und Nieren gebraucht werden. Das geht natürlich zu Lasten anderer Organe, wie dem Gehirn. Die Folge: Mangelerscheinungen, die sich in Form von Kopfschmerzen, Müdigkeit und Co. äußern. Mit diesen Tipps wird man den Kater ganz schnell wieder los.

Wasser marsch

Der Wasserverlust im Körper ist bei erhöhtem Alkoholkonsum enorm, denn Alkohol wirkt treibend. Nicht nur, dass man gefühlt alle zehn Minuten auf die Toilette muss. Wer es beispielsweise an Silvester so richtig krachen lässt, verliert schon mal bis zu drei Liter Flüssigkeit - und nicht nur das. Mit dem Urin werden auch wichtige Nährstoffe wie Magnesium, Calcium, Natrium und Kalium ausgespült. Die müssen schnell ersetzt werden. Flüssigkeitsaufnahme in Form von Wasser ist deswegen das A und O. Die Betonung liegt auf Wasser - das mystische Konter-Bier ist auf lange Sicht eher kontraproduktiv.

Wem Wasser nicht ausreicht, der kann auch zu Kokoswasser greifen. Model Gisele Bündchen (38) schwört auf die natürlichen Elektrolyte, die bei der Regeneration helfen. Eine würzigere Alternative ist Brühe, die mit ihrem Salzgehalt den Kater effektiv bekämpft.

Frühstück, die wichtigste Mahlzeit

Nicht umsonst heißt es, das Frühstück sei die wichtigste Mahlzeit des Tages. Mit Cornflakes allein ist es allerdings nicht getan. Im Kampf gegen den Kater darf es ruhig etwas deftiger sein: Spiegeleier oder Rührei mit Bacon und Vollkornbrot rücken dem Kater so richtig auf den Pelz. Da es dem Körper nach dem Flüssigkeitsverlust an Vitaminen und Mineralstoffen fehlt, ist Obst eine gute Alternative für alle, die es eher leicht mögen. Finger weg von Kaffee! Der greift den ohnehin schon belasteten Magen nur zusätzlich an. Besser Abwarten und Teetrinken.

So kommt Schwung in die Kiste

Zugegeben - Kälte und möglicherweise Schnee locken bei einem Kater niemanden nach draußen. Trotzdem ist Bewegung der ultimative Kater-Killer. Eine kleine Runde um den Block oder ein schöner Weihnachts-Spaziergang helfen schon viel. Wen es partout nicht nach draußen treibt, muss wohl oder übel mit einer kalten Dusche vorliebnehmen. Der Grund: Durch die Kälte werden die Gefäße verengt, was den Kopfschmerz oftmals verschwinden lässt. Auch ein kalter, nasser Waschlappen kann hilfreich sein.

SpotOnNews
Themen in diesem Artikel

Unsere Empfehlungen

Brigitte-Newsletter

Brigitte-Newsletter

Trends und Tipps aus den Bereichen Mode & Beauty, Reise, Liebe und Kochen - lies zum Wochenstart das Beste von Brigitte.