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Weihnachten: Mit diesen Tipps gelingt ein veganes Fest

Ein gemeinsames Essen gehört für viele zu Weihnachten dazu
Ein gemeinsames Essen gehört für viele zu Weihnachten dazu
© Shutterstock
Wer ein veganes Weihnachtsessen ausrichten will, sollte nicht versuchen, etwas nachzuahmen. Hier gibt es Tipps, wie das Festmahl gelingt.

Weihnachtsgans, Würstchen, Ente, Roastbeef - die traditionellen Weihnachtsgerichte gehören für viele zu den Feiertagen. Wer vegan lebt, kann seine Gäste trotzdem verwöhnen. Foodbloggerin und "Vegan Foodporn"-Autorin Bianca Zapatka verrät Tricks, wie das vegane Fest gelingt:

"Viele können sich ein Weihnachtsfest ohne Braten nicht vorstellen", weiß Zapatka. "Und dann geht es schon los mit der Frage: 'Was kann ich kochen, das aussieht und schmeckt wie ein leckerer Gänsebraten?' Ich rate immer dazu, sich gar nicht erst am Fleisch zu orientieren, bzw. es nachzumachen." Die Expertin empfiehlt, "lieber etwas komplett neues, anderes" zu kochen. "Gut eignen sich Gerichte aus einer ganz anderen Kultur. Zum Beispiel mein Süßkartoffel-Kichererbsen-Curry. Hier ist auch ein großer Vorteil, dass man es wunderbar vorbereiten, eventuell sogar schon am Vortag vorkochen kann."

"So sind die Vorurteile schnell vergessen"

Wenn unter den Gästen ein paar echte Fleischliebhaber sein sollten, lautet Zapatkas Tipp, vorher gar kein großes Thema daraus zu machen, dass es kein Fleisch geben wird und es bis zum großen Tag hinauszuzögern. "Nach den ersten Bissen sind die Vorurteile gegenüber veganen Gerichten nämlich meistens ganz schnell vergessen." Zudem erklärt sie: "Fleischesser sind es sehr würzig gewohnt", deswegen sollte man nicht an den Gewürzen sparen.

Rezept "Süßkartoffel-Kichererbsen- Curry" aus "Vegan Foodporn"

35 Min. Für 4 Portionen; 600 g Süßkartoffeln; 1 rote Zwiebel; 2-3 Knoblauchzehen; 1 kleines Stück frischer Ingwer; 1 EL Kokosöl; 2 EL gelbe Currypaste (oder Currypulver); 1 Dose (400 ml) Kokosmilch; ca. 150 g frischer Spinat; 1 Dose (400 g) Kichererbsen; Saft von ½ Zitrone; Salz; Chilipulver oder Pfeffer; frischer Zitronen- oder Limettensaft (optional); gekochter Reis oder eine andere Beilage. Für das Topping: 4 EL Cashewkerne; 1-2 EL Sesam.

1. Süßkartoffeln schälen und in kleine Würfel schneiden. Zwiebel und Knoblauchzehen abziehen und zusammen mit dem Ingwer fein hacken. Das Kokosöl in einer Pfanne (oder im Wok) erhitzen. Die Süßkartoffel­ und Zwiebelwürfel darin ca. 3 Minuten unter gelegentlichem Rühren anbraten.

2. Knoblauch, Ingwer und Currypaste hinzufügen und ca. 1-2 Minuten anschwitzen.

3. Dann die Kokosmilch hinzufügen, zum Kochen bringen, die Hitze reduzieren und für etwa 15 Minuten köcheln lassen, dabei gelegentlich umrühren.

4. Spinat abbrausen, Kichererbsen abspülen und abtropfen lassen. Spinat und Kichererbsen zugeben und ca. 5 Minuten köcheln lassen, bis der Spinat zusammengefallen ist. Sollte das Curry zu dick werden, etwas Wasser hinzugeben. Mit Salz, Chili oder Pfeffer abschmecken und optional noch einen Spritzer frischen Zitronen- oder Limettensaft hinzugeben.

5. Das fertige Curry mit Cashewkernen und Sesam bestreuen. Nach Belieben mit Reis oder einer anderen Beilage servieren.

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