Wer wird Millionär?: Judith Williams scheitert an 500.000-Euro-Frage!

Im Promi-Special von "Wer wird Millionär?" haben Sasha, Armin Rohde, Judith Williams und Nelson Müller am Donnerstag ihr Bestes gegeben.

Beim neuesten Promi-Special von "Wer wird Millionär?" konnten die Zuschauer feststellen, dass Nelson Müller (39) besser singt als Sasha (46, "Schlüsselkind") kochen kann und dass man als Besamungsbeauftragter eine Prüfung ablegen muss. Im Rahmen des 23. RTL-Spendenmarathons versuchten der deutsche Sternekoch, der beliebte Popsänger, "Höhle der Löwen"-Investorin Judith Williams (46) und Schauspielstar Armin Rohde (63) möglichst viel Geld für einen guten Zweck zu erspielen. Am Ende verdienten die Promis zusammen insgesamt 160.500 Euro. Es hätte aber deutlich mehr werden können, hätte sich Williams nicht verzockt.

Keine Ahnung von Fußball?

Den Anfang machte Sasha, der für den ein oder anderen Lacher sorgen sollte. Die erste Frage des Abends: "Was kann nicht nur der Seemann passenderweise feststellen, wenn er getrocknetes Gras auf der Wiese liegen sieht?" "Ah, Heu", löste der Sänger sicher. Nach drei weiteren großartigen Wortspielfragen ging es dann aber langsam so richtig los. Während Sasha einige weitere Fragen - wie zum Beispiel nach einem Mitgröhl-Song der Boygroup Take That - souverän löste, geriet er bei anderen ins Stocken.

Vor allem mit einer Fußballfrage amüsierte Sasha das Publikum. Der Sänger hatte vom liebsten Sport der Deutschen offenbar so wenig Ahnung, dass er die Frage zunächst gar nicht verstand. Er hielt die Profis Timo Werner (22) und Antonio Rüdiger (25) aufgrund der etwas verwirrenden Fragestellung für drei Brüder. Das Publikum half ihm aber aus und wählte zu 95 Prozent die richtige Antwort.

Später nutzte Sasha seinen Telefonjoker und rief bei Armin Assinger (54) an. Der Moderator der "Millionenshow", der österreichischen Ausgabe von "Wer wird Millionär?", tippte richtig darauf, dass das Hirschgeweih eines der am schnellsten wachsenden Organe im Tierreich ist. Bei der folgenden Frage war allerdings Schluss, da Sasha nicht wusste, dass ein Walkie-Talkie auf französisch "talkie-walkie" heißt. "Das ist mir zu risikoreich", urteilte der Sänger und machte den Geldsack bei 64.000 Euro zu.

So kompliziert kann eine Polonaise sein

Als zweiter Promi-Kandidat war Armin Rohde an der Reihe, der ebenfalls die ersten Fragen im Sprint nahm. Doch auch er hatte Probleme beim Thema Fußball, sparte sich als "Draufgänger" nach der Aufforderung von Moderator Günther Jauch (62) aber einen Joker, weil er richtig tippte, dass der HSV "54 Jahre, 261 Tage, 36 Minuten und ein paar Sekunden" in der ersten Bundesliga war.

"Wie viele Kinder gehen insgesamt in einer Polonaise mit, wenn das elfte Kind von vorne zugleich das neunte von hinten ist?" Während Rohde überlegte, sammelte Jauch Studiogäste ein, um abzählen zu können. Nach etwas Hin und Her klappte aber auch dies und der Schauspieler durfte das Publikum befragen, ob man laut Tierzuchtgesetz als "Besamungsbeauftragter", "Koitusinterruptiker", "Begattungsfachkraft" oder "Kopulationsspezialist" eine Prüfung bestehen muss. 96 Prozent waren sich sicher, dass die richtige Antwort nur Besamungsbeauftragter sein könne - und lagen damit richtig.

Die 64.000-Euro-Frage kostete Rohde schließlich sowohl den Telefon- als auch den Zusatzjoker. Eine junge Frau aus dem Publikum konnte nur raten, tippte aber, dass es in der Sportart Tauziehen eine Bundesliga in der 640-kg-Klasse gibt. Auch Telefonjoker Oliver Pocher (40) entschied für die gleiche Antwort. Zunächst wirkte der Komiker unsicher, gab dann aber an, dass Tauziehen zu "100 Prozent" die richtig sei. Rohde und Jauch wussten daraufhin nicht, ob Pocher vielleicht nur einen Witz gemacht hatte, weswegen der Schauspieler lieber ausstieg und sich somit 32.000 Euro sicherte. Dabei wäre die Antwort tatsächlich richtig gewesen.

Lieber Katzen als Boxershorts

Bodys und Boxershorts verwirrten offenbar Williams und Müller, weswegen sie bei der eigentlich letzten Entscheidungsfrage des Abends versagten. Dass eine Katze "miau" macht, konnten sie dann aber beantworten. Müller war etwas schneller als Williams, weswegen er als dritter Kandidat dran kam. Auch bei der politischen 500-Euro-Frage hatte der Sternekoch ein paar Probleme, weil er den Wortwitz zunächst nicht verstand. Jauch half ihm aber aus, weswegen sich Müller für die richtigen "Elektionsprobleme" in der Wahlkabine entschied und nicht etwa für "Libiloverlust", "Polenzstörungen" oder "Olgasmusschwierigkeiten".

Norwegens Hauptstadt Oslo fand Müller bei 2.000 Euro richtig in der "TschechOSLOwaskei" und bei den 4.000 Euro half ihm Williams bei einer Mathe-Frage. Mit dem 50/50- und Publikumsjoker fand er später zudem heraus, dass Shakira (51) in Deutschland mit ihrem Hit "Whenever, Wherever" bekannt wurde.

Spannend wurde es bei der 64.000-Euro-Frage: "Was ist von den sogenannten Meningen umschlossen?" Sowohl Müller als auch sein Telefonjoker Jens Afflerbach wussten die Antwort zwar nicht, mussten aber direkt an eine "Meningtis" (Gehirnhautentzündung) denken. Müller zockte und traf damit genau die richtige Entscheidung, denn seine Antwort "Gehirn" war richtig. Da er bei den 125.000 aber keinen Joker mehr übrig hatte und sich nicht sicher war, wer nach Lothar Matthäus die meisten DFB-Länderspiele bestritten hat, stieg Müller mit 64.000 Euro aus. Ein Weiterzocken "würde ich für unverantwortlich" halten.

Christian Wulff rettet Judith Williams, doch sie verzockt fast alles

Zu guter Letzt stellte sich Williams, die sich unter anderem von Sasha, ihrem Mann im Publikum und Ex-Bundespräsident Christian Wulff (59) helfen lassen musste, den Fragen von Günther Jauch. Bei 4.000 Euro fragte Jauch: "Wer ist seit 2012 Ministerpräsident von Japan?" Die Antwortmöglichkeiten: "Abe", "Cede", "Effge" oder "Ha-i-jotka". Williams tendierte zu "Ha-i-jotka", ließ sich von dem Moderator aber glücklicherweise geradezu überreden, bei Wulff anzurufen. Der war sich sich sicher, dass es Shinzo Abe sein müsse. Richtig!

Bei der 16.000-Euro-Frage zeigte Williams erstmals, dass sie dazu bereit war, zu zocken - doch richtig spannend wurde es bei den 125.000 Euro. "Wofür geben die Deutschen im Schnitt pro Jahr am wenigsten aus?" Bekleidung, Blumen und Zierpflanzen, Möbel oder Körperpflege und Kosmetik? Die Unternehmerin war sich nicht sicher, rechtfertigte sich jedoch: "Aber stellen Sie sich vor Herr Jauch, ich könnt' 125.000 Euro gewinnen!" Wenn man nichts wage, könne man auch nicht gewinnen, erklärte Williams und tippte auf die Blumen. Damit hatte sie Recht! "Gott sei Dank fahre ich nicht nach Las Vegas - da käme ich ja nie wieder nach Haus", scherzte Williams noch.

Bei den 500.000 Euro zockte sie abermals, was schließlich ihr Verderben sein sollte. "Wer tötet 'weder Lamm noch Zicklein', denn 'Eicheln und Beeren genügen' ihm zu essen?" Würde sie daneben liegen, werde sie sich privat anderweitig verstärkt engagieren, um das verlorene Geld wieder zu verdienen, meinte sie schon zuvor. Nun könne sie sich nicht verbiegen und würde sich Vorwürfe machen, wenn sie es nicht versucht hätte. "Ja, mach es", meinte auch ihr Mann aus dem Publikum. Williams tippte auf den Erlkönig, doch die richtige Antwort war Frankensteins Monster. Damit fiel sie auf 500 Euro zurück.

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