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Willem-Alexander und Máxima Wegen starker Kritik brechen sie ihren Urlaub ab

Willem-Alexander und Máxima bei einem öffentlichen Auftritt vor knapp einem Monat
Willem-Alexander und Máxima bei einem öffentlichen Auftritt vor knapp einem Monat
© imago images/Hollandse Hoogte
König Willem-Alexander und Máxima der Niederlande wollten in Griechenland Urlaub machen. Infolge der Kritik brechen sie die Reise nun ab.

Weltweit steigen die Corona-Infektionszahlen - keine gute Zeit also, um ins Ausland zu reisen. Zwar haben König Willem-Alexander (53) und seine Ehefrau Máxima (49) wohl nicht gegen derzeit die gültigen Auflagen in den Niederlanden verstoßen, trotzdem sorgte ein Urlaub der beiden - zusammen mit ihren Töchtern Amalia (16), Alexia (15) und Ariane (13) - für Unmut bei der Bevölkerung und in der Politik.

Über den Rijksvoorlichtingsdienst (RVD), dem Informationsdienst der Regierung und der Royals, ließen sie nun bekanntgeben, dass sie den Urlaub deswegen abbrechen. Man sehe die Reaktionen der Bürger und reagiere deshalb. Außerdem wolle man keine Zweifel daran aufkommen lassen, dass alle Richtlinien befolgt werden müssen, wenn man das Virus in den Griff bekommen wolle. Eine Diskussion über den Urlaub der Königsfamilie trage dazu nicht bei.

Merkel bittet darum, auf Reisen zu verzichten

Seit dem heutigen 17. Oktober gelten die gesamten Niederlande als Risikogebiet - das Auswärtige Amt, Bundesinnenministerium und Bundesgesundheitsministerium hatten zuletzt eine entsprechende Einstufung vorgenommen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (66) bat die Deutschen unterdessen, so wenig wie nur möglich das Haus zu verlassen. Man müsse "alles tun, damit das Virus sich nicht unkontrolliert ausbreitet", erklärte sie am Samstag in einer Videobotschaft. "Treffen Sie sich mit deutlich weniger Menschen, ob außerhalb oder zu Hause", appellierte die Kanzlerin. "Verzichten Sie auf jede Reise, die nicht wirklich zwingend notwendig ist - auf jede Feier, die nicht wirklich zwingend notwendig ist. Bitte bleiben Sie, wenn immer möglich, zu Hause an ihrem Wohnort."

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