Babyhärchen: Wie man die kleinen abstehenden Haare bändigt

Die kleinen feinen Härchen, die am Haaransatz und vom Deckhaar wie kleine Antennen abstehen, nennen manche Menschen Babyhaare. Klingt niedlich, ist aber manchmal ganz schön nervig. Zum Glück gibt es Möglichkeiten, die Biester zu bändigen...

von Miriam Kühnel

Wusstet ihr, dass es im Wesentlichen vom Zustand der Haare abhängt, für wie gepflegt euch andere Menschen halten? Ich wollte das gar nicht wissen. Denn was meine Haare so auf meinem Kopf anstellen, dagegen ist kein Kraut gewachsen. Vor allem die kleinen feinen neuen Haare, die in alle Richtungen abstehen, können einem echt den letzten Nerv rauben. Zumindest, wenn man diese Tricks und Helferlein nicht kennt:

1. Haarspray und Zahnbürste

Ein unschlagbares Team in Sachen Babayhaar. Einfach nach dem Stylen etwas Haarspray auf die Zahnbürste geben und in Wuchsrichtung leicht über die Haare streichen. Wirkt Wunder. Für alle Pragmatiker geeignet, die keine Angst haben, eines Tages aus Versehen die Haarspray-Zahnbürste im Mund zu haben.

2. Finishing Stick

Die etwas galantere Variante: Ein Haar-Finishing-Stick. Kann genau das Gleiche, sieht aber bisschen professioneller aus. Geeignet für die Diven unter uns.

3. Hitzeschutz

Langzeitplan: Weniger Babyhaare, die man in den Griff kriegen muss. Dafür sollte man das Glätteisen zwischendurch mal liegen lassen, oder allerwenigstens guten Hitzeschutz verwenden vor dem Föhnen und Glätten.

4. Haaröl oder Haarcreme

Auch immer gut zum Abschluss des Stylings: etwas Haaröl oder Haarcreme. Da muss man aber echt vorsichtig sein, nicht dass es so aussieht als hättest du die letzte Haarwäsche vor acht Wochen gemacht.

5. SOS-Tipp für unterwegs: Handcreme

Ein Blick in den Rückspiegel und du siehst nur kleine fliegende Haare? Einfach mal kurz die Hände eincremen und dann leicht über die Haare streichen. Auch hier gilt: Weniger ist mehr. 

6. Für ganz Hartgesottene gibt es Laser

Was Kim Kardashian kann, können wir schon lange. Babyhaare am Haaransatz kann man sich auch weglasern lassen. Tut aber weh. Ist auch teuer. Und vielleicht muss man das auch einfach nicht tun, weil man zum Glück nicht Kim Kardashian ist. 

7. Der gute alte Pony

Für die kleinen Haare direkt am Ansatz gibt es ja auch noch die Möglichkeit, sie einfach zu verstecken. Apropos, kennt ihr den? Reitet ein Cowboy zum Friseur. Als er wieder rauskommt, ist sein Pony weg...     Äh, naja......

8. Der Wax Stick

Sieht aus wie ein überdimensionaler Klebestift, ist im Grunde auch nichts anderes, zumindest fühlt sich das klebrige Zeug, das er in den Haaren verteilt, so an. ABER er hilft. Und zwar wirklich. Es kommt aber sehr auf Haarstruktur und Haarfarbe an, ob das Ganze am Ende super oder eher ziemlich angeklatscht aussieht. Muss man wohl einfach mal selbst ausprobieren... Geeignet für Mutige.



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