Beauty auf Höhenflug: Cannabis Kosmetik

Cannabis: Das ist der neue Inhaltsstoff, dem die Beauty-Welt wie im Rausch verfallen ist. Man munkelt es macht nicht nur glücklich, sondern auch schön. Aber ist da wirklich was dran?

von Eva Manegold

Doppelte Freude: Wundergewächs Hanf

Klingt zwar erst einmal nach Hippies, Reformhaus und kiffenden Jugendlichen, ist aber ein Geheimtipp in der Beautybranche. Wichtig ist, zwischen dem psychoaktiven THC (Tetrahydrocannabinol) und dem Wirkstoff Cannabidol (CBD) zu unterscheiden. Letzterer ist der hochgelobte und trendige Bestandteil in pflegender Kosmetik und macht im Gegensatz zu THC auch nicht high. CBD in Ölform wird aus den Hanfsamen gewonnen, die mit 80% einen ungewöhnlich hohen Anteil an ungesättigten Fettsäuren aufweisen - daher pflegt es unsere Haut besonders gut.

Mehr als nur ein Hype

Mit Ausnahme einiger kleiner Naturkosmetik-Labels ist die Entdeckung von Hanf für Beautyprodukte relativ neu - würde man meinen. Tatsächlich wird Hanf schon seit über 4000 Jahren für medizinische Zwecke genutzt: Insbesondere bei trockener und gereizter Haut. Denn Hanf wirkt bewiesenermaßen entzündungshemmend, pflegt tiefenwirksam, regeneriert und wirkt Hautirritationen entgegen. Außerdem können Cannabinoide sogar das Auftreten von Falten minimieren und wirken antioxidativ gegen schädliche Umwelteinflüsse. Bei soviel Superpower kann man ja kaum nein sagen.


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