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Babyhaut 5 Gründe, dein Gesicht zu rasieren

Gesicht rasieren: Frau mit Rasierschaum im Gesicht
© Vincenzo De Bernardo / Shutterstock
Zugegeben: Sich das Gesicht zu rasieren, klingt beängstigend. Aber wenn ihr euch gerade fragt "muss das denn wirklich sein?", ist die Antwort ein riesiges "JA"! Viel zu wenige wissen von diesem Beauty-Hack, der einfacher nicht sein könnte. Diese 5 Gründe werden euch überzeugen, das Gesicht zu rasieren! 

Körperbehaarung ist ein heikles Thema. Jahrelang wurde es Frauen gesellschaftlich vorgeschrieben, ihre Achseln, Beine und auch den Damenbart doch bitte zu rasieren. Aber das Thema Gesichtsrasur hat damit nichts zu tun – denn natürlich MUSS hier niemand irgendetwas. Nach diesen fünf Gründen wirst du ganz freiwillig den Rasierer schwingen.

5 Gründe, warum du dein Gesicht rasieren solltest

1. Strahlende Babyhaut

Unser ganzer Körper ist behaart. Im Gesicht sind es vor allem feine, helle Härchen. Wenn Licht unsere Hautoberfläche trifft, absorbieren diese Härchen die Einstrahlung, wodurch unser Teint weniger strahlend wirkt. Und beim Thema Haut gilt nun mal: Alles, was reflektiert und glänzt, wirkt prall und strahlt Jugendlichkeit aus. Wenn du deine Gesichtshaare also rasierst, wirft die Haut das eingehende Licht besser zurück und beschert dir den sagenumwobenen Glow-Effekt!

Zur Babyhaut gehört jedoch mehr als nur Glow. Beim Berühren und Waschen deines Gesichts wirst du es nach der Rasur sofort merken: Deine Haut war noch nie so zart, weich und glatt! Gut, vielleicht war sie es schon mal als Baby. Aber daran kann sich wohl keiner mehr erinnern, also – noch NIE! Das ist aber nur zum Teil den entfernten Härchen zuzuschreiben. Vor allem Punkt zwei ist dafür verantwortlich.

2. Hautschüppchen ade! 

Zusammen mit den feinen Härchen werden auch abgestorbene Hautschüppchen beim Rasieren abgetragen. Gemeinsam mit Talgresten und Produktrückständen verabschieden sich die nervigen Porenverschließer von deinem Gesicht. Es ist also gleichzeitig ein mechanisches Peeling – das lässt deine Haut gesund aussehen und beugt Unreinheiten vor. Durch den Peeling-Effekt wird außerdem die Erneuerung der Hautzellen angekurbelt sowie der Revitalisierungsprozess angestoßen. Bei regelmäßiger Rasur werden dadurch Pigmentflecken, Sonnenschäden und Verfärbungen nach Pickeln reduziert. 

Das Ergebnis ist ein sichtbar verfeinertes Hautbild. Aknenarben und leichte Fältchen werden geglättet. Durch die Gesichtsrasur werden untere Hautschichten besser mit Sauerstoff versorgt – auch die Durchblutung wird angeregt. Die Hautoberfläche ist befreit, was zum dritten Vorteil führt.

3. Kosmetik wirkt effektiver

Egal, wie viele Schritte deine Gesichtspflege-Routine hat – du solltest immer das Beste aus jedem Produkt herausholen. Und das schaffst du – Überraschung – wenn du dein Gesicht rasierst! Denn wenn deine Haut befreit von Härchen und abgestorbenen Hautschüppchen ist, kann sie deine Kosmetik-Produkte viel besser aufnehmen. Sie penetrieren die Haut dadurch intensiver und entfalten ihre volle Wirkung. Aus diesem Grund musst du auch an den Tagen nach der Rasur Sonnenschutz tragen: Deine Haut ist sensibler, was für Wirkstoffe ein Vorteil, aber für UV-Strahlen gefährlich ist.

4. Dein Make-up sah noch nie so gut aus

Ungeschminkt schönere Haut zu haben, ist der eine Vorteil. Den größten Unterschied wirst du aber beim Make-up bemerken: So ebenmäßig sah deine Foundation noch nie aus, versprochen! Denn besonders in den weißen Härchen, auch liebevoll "Flaum" genannt, sammeln sich die Produkte und liegen unschön auf. Durch die rasierte, glatte Oberfläche verschmelzen die Produkte wunderschön mit der Haut. Das Ergebnis sieht dadurch viel natürlicher aus. Das Make-up hält außerdem länger, weil es an blanken Oberflächen besser haftet.

5. Weniger reizend

Im Vergleich zum Epilieren oder Wachsen ist der Rasierer die bessere Wahl. Dass die Haare schneller, dicker oder schwärzer nachwachsen, ist ein Mythos und stimmt nicht. Du wirst es nicht spüren – versprochen! So flauschig, wie sie davor waren, sind sie auch danach. Und wenn du nach dem ersten Mal Rasieren spürst, dass es nichts für dich ist, ist in fünf Wochen alles wieder beim Alten. Ja, wenn man unvorsichtig rasiert, kann die Haut gereizt werden. Bei starker Akne, Rosacea oder anderen Hautkrankheiten solltest du aber sowieso die Finger vom Rasierer lassen!  Wenn du diese Tipps befolgst, läuft alles glatt:

So rasierst du dein Gesicht richtig

  • Benutze einen Augenbrauen-Rasierer oder Skalpell, keinen herkömmlichen Körper-Rasierer.
  • Sehr wichtig ist, dass du die Klinge davor reinigst und desinfizierst.
  • Trag dann im ersten Schritt ein Reinigungsöl auf die trockene Haut auf. Nimm ruhig sechs bis acht Pumpstöße und massier es in dein Gesicht ein.
  • Alternativ kannst du auch Babyöl oder ein anderes unparfümiertes Öl verwenden.
  • Beginne am besten am Kiefer und arbeite dich langsam und vorsichtig weiter nach oben. Kleine Bewegungen in und gegen die Wuchsrichtung funktionieren am besten.
  • An kniffeligen Stellen wie dem Mundbereich kannst du deine Haut auch mit der anderen Hand spannen.
  • Lass wirklich keinen Bereich des Gesichts aus – ein Vergrößerungsspiegel und gutes Licht offenbaren auch das kleinste Härchen.
  • Wenn du fertig bist, dann wasch das Öl mit Wasser ab. Anschließend noch mal mit einem milden Cleanser die Haut reinigen. Benutztnach der Rasur auf keinen Fall pafümierte Produkte oder welche, in denen viel Alkohol enthalten ist. Beruhigende Inhaltsstoffe sind z.B. Allantolin, Panthenol, Hyaloron, Glycerin oder Niacinamide. Auch Jojobaöl oder Squalan wirken pflegend und verstopfen die Poren nicht.
  • Sonnenschutz solltest du tagsüber immer tragen, aber besonders an den Tagen nach der Rasur ist er ein muss.
Barbara

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