Die eine Schminkregel, die wir drauf haben sollten

von Theresa König

Unser Kopf ist voll: mit ToDo-Listen, unnützem Wissen und peinlichen Erinnerungen. Da müssen wir echt mit den verbleibenden Kapazitäten haushalten. Deswegen gibt es an dieser Stelle nur die EINE universelle Schminkregel. Alle anderen Beauty-Facts könnt ihr getrost vergessen.

Manche machen ums Schminken einen Riesen-Tamtam. Die tun so, als müsste man erst ein Studium ablegen, um halbwegs ordentlich auszusehen. Wir finden: alles Quatsch. Denn die wichtigste Regel lernt man in weniger als zehn Sekunden. Sie lautet:

ENTWEDER LIPPEN ODER AUGEN BETONEN – ABER NICHT BEIDES GLEICHZEITIG.

So, fertig. Das war’s schon. Für etwas Wissbegierigere hier noch eine kurze Erklärung: Gerade bei Make-up gilt: Viel hilft NICHT viel. Sonst sieht man erstens schnell aus wie der Joker in einer der Batmanverfilmungen und zweitens weiß das Auge gar nicht, wo es zuerst hinschauen soll. Beim Schminken ist es also wie sonst auch im Leben: Man muss sich entscheiden. Entweder knallrote Lippen oder Smokey Eyes. Welches davon, ist eurem Geschmack und dem Anlass überlassen.

Das heißt jetzt übrigens nicht, dass ihr die Mascara weglassen sollt, nur weil ihr Lippenstift tragt. Das geht natürlich trotzdem. Und auch den dünnen Lidstrich könnt ihr weiterziehen. Aber ihr solltet eben nicht noch die Augen dick mit Kajal umrahmen und dann den dunklen Lidschatten bis unter die Augenbrauen malen.

Die Ausnahmen:

Ihr seid Schauspieler, Models oder Bräute. Denen ist es auch gestattet, beim Make-up einen Schwups drauf zu legen. Auf Fotos – oder 20 Meter entfernt – wirkt auch die dollste Schminke fast dezent.

Kleine Randbemerkung:

Das ist auch der Grund, warum wir auf Hochzeiten immer denken: Die Braut sieht aber heute anders aus. Die ist aber echt stark geschminkt. Ist sie nämlich auch – damit sie auf den Fotos nicht als blasse Maus rüberkommt.