Dünne Haare? 7 Fehler, die deine Mähne noch platter machen!

Na, leider auch nur dünnen Haaren gesegnet, die einfach nicht in Form bleiben wollen? Mit diesem Verhalten bei der Haarpflege wird’s auf jeden Fall nicht besser.

von Jessica Seiffert

Während Haarausfall eine Ursache hat, die meistens auf hormonelle Schwankungen oder Mangelerscheinungen zurückzuführen ist, ist generell dünnes Haar einfach genetisch bedingt. Entweder wir haben die volle Haarpracht oder eben nicht. Dabei hat man mit feinen Haaren gar nicht zwingend weniger Haare auf dem Kopf, sondern einfach tatsächlich dünnere. Um diese nicht noch zusätzlich platter erscheinen zu lassen, sollten wir von diesen Irrtümern der Haarpflege besser Abstand nehmen! 

Haare lang wachsen lassen

Schöne lange Haare sind ja quasi mit einer wallenden Mähne gleichzusetzen? Schön wär`s. Frauen mit dünnen Haaren tun sich echt keinen Gefallen, wenn sie ihre Haare länger und länger werden lassen. Sie hängen noch schwerer herunter, lassen kein Volumen zu und wirken einfach fahl. Ideal: Der Longbob ist ein fantastischer Kompromiss zwischen lang und voluminös.

Bitte schön stufig schneiden

Denn mit feschen Stufen wirken die dünnen Haare voluminöser? Leider auch falsch gedacht. Ein solcher Schnitt bewirkt bei dünnen Haaren keinen Volumeneffekt, sondern das Gegenteil: Die Längen werden noch mehr ausgedünnt. Lasst sie vom Ansatz bis in die Spitzen in der gleichen Fülle.

Bloß nicht die Haare färben

Weil sie dünne Haare nur noch mehr betonen? Irrtum! Farben rauhen die Haarstruktur auf, was sie voller wirken lässt. Kleine zusätzliche optische Täuschung: Farbspiele durch Strähnen und Schattierungen lassen das Haar außerdem voluminöser erscheinen. Bring more colour in your life!

Viel Pflege für viel volleres Haar

Da gut gepflegtes Haar mit der Zeit dicker wird? Ähm, nein. Dünne Haare fetten leider schneller nach, da sie so dicht an der Kopfhaut liegen. Wer öfter wäscht, sollte besonders auf milde Shampoos achten. Zu viele Pflegestoffe beschweren die rare Haarpracht und machen sie noch platter. Daher gilt: Wirklich nur einen Pups Shampoo am Ansatz benutzen. Conditioner oder Haarmasken hingegen, wenn sie denn sein müssen, nur in die Spitzen geben. Und mit Haaröl besonders sparsam sein!

Dünne Haare an der Luft trocknen lassen

Oh yeah, weil es ja gesünder als Föhnluft ist. Ja, ist es vielleicht auch. Lufttrocknen bringt dünne Haare allerdings leider null in Form – sie hängen dann einfach nur runter. Am besten kopfüber trocken föhnen und ihnen danach mit der großen Rundbürste noch mehr Volumen schenken. Wenn wir doch nur nicht so faul wären, oder? Der Unterschied kann sich jedenfalls sehen lassen.

Keine Stylingprodukte verwenden

Denn sie beschweren das Haar ja total? Falsch. Ein gutes Volumenpuder für den Ansatz, ein guter Stylingschaum oder Föhnlotionen, die dem Haar mehr Fülle schenken, können bei dünnem Haar echt viel bewirken. Wichtig ist, die Produkte gut IN die Haare einzuarbeiten. Einfach Spray AUF die Haare zu geben und Wunder zu erwarten, hat tatsächlich keinen Zweck.

Jeden Tag die Haare waschen

Schließlich fetten dünne Haare ja schneller nach. Ja, das stimmt. Allerdings zerstört jede Wäsche auch die Widerstandsfähigkeit der Haarstruktur und sorgt dafür, dass sie noch schneller nachfetten. Teufelskreis. Zusätzlich beschweren Shampoo & Co die Haare. Wenn möglich, die Pausen zwischen die Haarwäschen so lang wie möglich ziehen - hat einen nachhaltigen Effekt.


Barbara Schöneberger über "Haare": 

Getty Images

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Jessica Seiffert
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