Hitzepickel sind Spielverderber – Was wir gegen die Biester tun können

Da scheint endlich mal die Sonne. Und schon dreht die Haut durch. Wir wollen ja nicht jammern, jammern ist blöd. Aber Hitzepickel sind noch viel blöder! Echt mal.

von Nele Justus

Hitzeblattern oder Schweißfrieseln werden Hitzepickel im Volksmund genannt. Klingt irgendwie unappetitlich. Ist es auch. Hitzepickel entstehen immer dann, wenn die Schweißdrüsen verstopft sind oder unser Körper seinen Schweiß nur unzureichend abgeben kann. Etwa bei tropischen 35 Grad, wenn wir zu enge Kleidung anhaben oder uns viel zu heiß anziehen. Was dann nämlich passiert? Dann entstehen kleine, farblose Bläschen, die häufig mit Flüssigkeit gefüllt sind. Milaria cristallina heißt das im Fachjargon. Diese Hitzepickel verschwinden fast so schnell wie sie aufgetreten sind. Es gibt aber noch die fiese große Schwester davon: die milaria rubia. Sie entsteht, wenn Schweißdrüsen in tieferen Hautschichten verstopft sind, und kann böse jucken. Denn diese Form der Hitzepickel entzündet sich leichter – und weh tun kann sie auch. Mist verdammt!

Was wir dagegen tun können? 

Zu allererst: NICHT kratzen, raus aus der Sonne, runterkühlen. Die leichte Form der Hitzepickel verschwindet nämlich, sobald der Hitzestau vorbei ist. Bei den roten Pickelchen könnt ihr ein Puder und eine Zinkmixtur aus der Apotheke verwenden. Das lindert den Juckreiz und hält die Haut trocken. Wenn es zu doll juckt, helfen auch Antihistaminika, also Allergie-Medikamente, wie sie etwa auch Heuschnupfen-Geplagte benutzen.

Wie können wir die Dinger generell vermeiden? 

Luftige Sachen anziehen! Und auf Zwiebellook setzen. Steigt die Temperatur, fällt wieder eine Schicht. Fühlt sich gut an – und tut der Haut gut.

Sind das denn wirklich Hitzepickel oder habe ich eine Sonnenallergie? 

Das kannst du relativ leicht feststellen. Denn im Gegensatz zu Hitzepickeln entsteht eine Sonnenallergie durch UV-Strahlung. Das bedeutet: Die Hautausschläge treten an den Stellen auf, die der Sonne ausgesetzt waren – Arme, Beine usw. Hitzepickel sehen wir aber immer dort, wo besonders viele Schweißdrüsen sitzen: also unter den Achseln, am Dekolleté und zwischen den Schultern. Oder in Hautfalten, wo der Schweiß nicht verdunsten kann.

Wer hier schreibt:

Nele Justus

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