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Och nö! Make-up-Fauxpas, die uns alt machen

Och nö! : Make-up-Fauxpas, die uns alt machen
© Andreas Kuehn / Getty Images
Unsere Haut altert, das ist logisch. Und wir kommen damit auch klar. Aber älter aussehen als wir sind, müssen wir nun wirklich nicht. Dann Obacht, denn diese Fehler beim Make-up schummeln locker ein paar Jahre drauf. Muss nicht sein.

Concealer, Mascara und Co. können echte Wundermittel sein. Augenringe adé, Augenaufschlag hallo und mehr Frische sowieso. Aber es kann auch genau das Gegenteil passieren und wir sehen durch die ganzen Produkte faltiger, müder und älter aus – das lässt sich zum Glück einfach vermeiden. Wie verraten Make-up-Fehler, die uns älter machen als wir sind und zeigen, wie es besser geht.

Zu dick aufgetragen

Jede Haut hat Struktur, Fältchen und Unebenheiten. Die lassen sich mit den richtigen Produkten und vor allem der richtigen Dosierung einfach kaschieren. Fehler Numero eins: zu viel Produkt. Das sieht superschnell maskenhaft und zugekleistert aus und rückt Poren und Co. ins richtige, äh falsche Licht. Die Lösung ist einfach. Mit wenig Produkt beginnen, das Ergebnis anschauen und dann mehr benutzen, wenn wir wollen. Das Gleiche gilt auch für Puder. Ein toller Helfer für gelegentliche Besuche aber unser schlimmster Feind, wenn er sich zu oft blicken lässt. 

Schau mir in die Augen

Unser Ziel: Augen öffnen, größer wirken lassen und strahlend machen. Also weg mit schwarzem Kajal auf der Wasserlinie (ein heller hat einen viel größeren Effekt), zu dunklen Farben unter dem Auge und verklebten Wimpern! Das kann ja kaum frisch aussehen. Mehr Natürlichkeit ist angesagt! Das Auge wirkt offener, wenn wir die Mascara am unteren Wimpernkranz auch mal weglassen und natürliche Farbtöne auf dem Lid benutzen. Braune Mascara betont genug, ist aber subtiler. 

Old but not gold 

Wir haben schon viele Make-up-Trends erlebt und mitgemacht. Schon mal alte Fotos angeschaut und auf die Augenbrauen geachtet? Uff, lieber nicht! Neue, trendige Dinge probieren wir gerne aus, es gibt aber einfach Sachen, die müssen echt nicht sein. Verabschiedet euch bitte von den totgezupften Strich-Augenbrauen – wir sind eindeutig nicht mehr in den 90ern! Auch bei bunten Lidschatten müssen wir vorsichtig sein oder wirklich genau wissen, was wir mit ihnen anfangen. Und bitte, bitte, bitte: Lasst den gehypten Baking-Trend einfach in der Küche. Heißt so viel wie: Fixiert Concealer unter dem Auge nicht mit haufenweise Puder. Erstens trocknet das die empfindliche Haut unheimlich aus und es gibt fast nichts, was Fältchen unter den Augen mehr betont. Weniger ist mehr. Die eigenen Augenbrauen auffüllen, Unreinheiten abdecken und für mehr frische im Gesicht sorgen geht auch ohne Trends, die schon dreimal aus der Tür sind.

Dunkel, dunkler, am ältesten

Egal in welchem Alter, dunkle Lippen wirken schnell streng und lassen uns dann automatisch älter aussehen. Wir können's nicht oft genug sagen, aber auch hier: weniger ist mehr. Lippen betonen? Klar, aber bitte richtig. Anstatt den pastigen Liquid-Lipstick zu benutzen, der matt ist und die Lippen aber sowas von trocken macht, einfach zum Gloss greifen. Bei Lippenstift setzen wir lieber auf Peach, Nude und sanfte Rottöne, anstatt uns den Stress einer dunklen Farbe anzutun. Die muss im schlimmsten Fall andauernd ausgebessert werden und sieht nur dann toll aus, wenn sie makellos auf die Lippen aufgetragen wird. Und wenn die Farbe dann auch noch alt macht, verschwenden wir erst recht keine Energie an sie.

Barbara

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