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Dornröschen-Effekt Unser liebstes Beauty-Ritual? Natürlich der Schönheitsschlaf

Schönheitsschlaf
© Erica Shires / Getty Images
Dornröschen hat alles richtig gemacht: Hundert Jahre geschlafen und kein bisschen gealtert. Ist zwar nur ein Märchen, weiß unsere Autorin, aber die Macht des Schönheitsschlafs ist trotzdem nicht zu unterschätzen.
Von Hannah Fiebig

Rosige Haut, gesundes Haar, frischer Teint? Ganz einfach über Nacht? Zuerst klang das Prinzip des Schönheitsschlafs für mich wie ein schlechter Scherz. Vor allem, wenn man sich vor Augen hält, wie man eigentlich sonst so morgens aufwacht: geschwollenen Augen, Sabber am Mundwinkel und Kissenabdrücke quer über der Backe. Die schlechte Nachricht ist daher, ganz so wörtlich darf man das mit dem "Schön-Im-Schlaf-Prinzip" nicht nehmen. Und ohne einen Finger zu krümmen, geht es leider auch nicht. Doch die gute Nachricht ist, Schlaf kann tatsächlich das Maximum aus einem minimalen Aufwand herauszuholen. Und da werden wir wieder hellhörig.

Kleiner Unterschied, doppelter Effekt

Fangen wir mit der Haut an. In der Tiefschlafphase teilen sich die Zellen bis zu zehnmal schneller und die Wirkstoffe von Cremes und Seren können besser wirken und daher einen größeren Effekt erzielen als am Tag. Deswegen ist es besonders vorteilhaft seine Feuchtigkeits- oder Anti-Aging-Cremes vor dem Schlafen gehen aufzutragen, damit sie über Nacht das Beste aus der Haut rausholen können.

Nächtliche Haar-Reparatur 

Oft genug raten einem Experten, mindestens einmal die Woche eine Haarmaske aufzutragen. Hand auf Herz, wer macht das wirklich? Viel zu selten hat man die Zeit und Muse, eine halbe Stunde in der Badewanne zu verweilen, bis die Maske eingewirkt und unser sprödes Haar mit ausreichend Feuchtigkeit versorgt ist. Beauty-Ritual hin oder her, oft lässt es sich einfach nicht mit dem Terminkalender vereinbaren. Die Lösung: Es muss im Schlaf passieren. Spezielle Overnight-Treatments und -Masken verleihen dem Haar über Nacht einen richtigen Feuchtigkeitskick. Die Maske vor dem Schlafen gehen einfach ins Haar geben und nach acht Stunden Schlummerzeit mit tollem Glanz aufwachen. Oder: Wer weiß, dass am nächsten Morgen keine Zeit zum Haarewaschen bleibt, kann am Abend Trockenshampoo auftragen, sodass der Talg über Nacht aufgesaugt wird und man am nächsten Morgen quasi mit frischem Haar und extra Volumen aufwacht. Eine Eins-a-Notlösung!

Augen zu und durch

Für wache und frische Augen sorgen Augenpads. Zugegeben sehen die etwas bekloppt aus. Doch keiner hat gesagt, dass man mit denen tagsüber durch das Haus laufen muss. Viel besser versorgen sie die dünne Haut unter den Augen mit Nährstoffen und Feuchtigkeit, während wir schlummern, sodass man morgens ohne Schwellungen erwacht. Lustig wird es nur, wenn die Pads durch das viele nächtliche Hin und Herwälzen irgendwann auf der Stirn landen. Na ja, vielleicht hilft es dann gegen Stressfalten. 

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