Sieben Sportarten, die sich gar nicht wie Sport anfühlen

Es ist Januar, natürlich haben auch wir gute Vorsätze. Aber das mit dem Sport ist ja immer so anstrengend...Deswegen kommen hier ein paar Alternativen zu Muckibude, Pilates & Co.

von Viola Kaiser

Klar wollen wir uns bewegen! Wenn das Ganze bloß nicht so schweißtreibend und mühsam wäre. Daher haben wir ein paar Aktivitäten gefunden, bei denen man nicht mal merkt, dass sie eigentlich eine Sportart sind. Wir versprechen allerdings nicht unbedingt einen Sixpack – dafür aber Spaß in Tüten:

1. Eislaufen

Mit Schlittschuhen an den Füßen zu fetziger Musik über eine Eisfläche zu gleiten, ist nicht nur was für die Anna-und Elsa-Fans unter uns, das macht wirklich richtig Bock. Kann man auch noch jenseits der 40 lernen und ist ansonsten wie Radfahren, das kriegt man auch nach 20 Jahren Pause wieder fast hin wie mit 13. Und bei den Beats bei den diversen Discoevents, die es fast auf jeder Eisbahn gibt, fühlt man sich eh binnen Sekunden wieder wie ein Teenager. 

2. Powershopping

Einkaufen ist kein Sport? Das soll uns erst mal einer beweisen! Wie es einer wird, wissen wir auf jeden Fall. Und zwar so: Nicht im Internet bestellen, sondern direkt in die City fahren, in jedem Zara, H&M und Görtz Treppen (nicht ROLLtreppen natürlich!) nehmen und beim Schuhe anprobieren immer schön die Beine hochheben – und alles im fixen Tempo. Wetten, dass ihr danach so fertig seid wie nach einer Stunde Zumba!? 

3. Billard

Billard ist eine seit 1998 eine olympisch anerkannte Sportart. Jedem, der behauptet, beim Billard würde man sich doch gar nicht bewegen, kann man diese Info entgegensetzen. Außerdem erfordert es sehr viel Konzentration, die Kugel mit dem Stock richtig zu treffen – um es mal salopp auszudrücken, wir wissen natürlich, dass das Queue heißt! – , und Konzentration verbrennt Kalorien. Ganz zu schweigen von den Kniebeugen, die man machen muss, wenn man als Anfänger aus Versehen die Kugel vom Tisch katapultiert. 

4. Dart

Nur weil Dart oft in der Kneipe gespielt wird, ist es trotzdem ein Sport. Ja, es gibt richtige Dachverbände, Turniere und weltberühmte Spieler (zumindest in England "weltberühmt", da ist Dart ein ganz großes Ding). Ähnlich wie bei Billard (Punkt 3) muss man sich dabei sehr konzentrieren. Und wer dabei noch den Bauch anspannt, der trainiert sogar seinen "Core". Sportlicher als nur rumzusitzen und zu trinken ist es aber auf jeden Fall.

5. Tretbootfahren

Leider nur im Frühling und Sommer eine ernsthafte Option, aber immer ein echter Erfolg: Für alle, die Bewegung an frischer Luft und ein moderates Training für die Beine suchen, ist Tretbootfahren, die ideale Sportart. Perfekt auch im Urlaub anzuwenden, um die vierte Piña Colada abzutrainieren. Noch besser: Piña Colada gleich mitnehmen.

6. Rollschuhdisco

So ähnlich wie Eislaufen (siehe Punkt 1), allerdings ganzjährig praktikabel. Rollschuhdisco kann man organisiert aufsuchen (gibt es zum Beispiel in einigen Clubs in Großstädten) oder einfach selber machen, in dem man beim Rollern über Kopfhörer die Lieblingsmusik hört. Verbrennt echt Kalorien, ist tolles Training für die Ausdauer und Beine. 

7. Trampolinspringen 

Ja, das klingt anstrengend. Ist es auch. Bestes Cardiotraining, lässt Schweiß laufen, merkt man aber kaum, weil der Funfaktor so hoch ist, dass das sogar mögliche Muskelschmerzen am Folgetag rechtfertigt. Geht in speziellen Parks mittlerweile sogar richtig professionell organisiert mit riesigen Hüpfflächen. Bonuspunkt: Es ist die  ideale Familienbeschäftigung. 



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